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Sartana Kills Them All, 1970 – ★★★

…UND SANTANA TÖTET SIE ALLE
(UN PAR DE ASESINOS, Italien, Spanien, 1970, Regie: Rafael Romero Marchent)

Santana und sein Partner Marcos sind auf der Suche nach 100.000 Dollar, die ihnen bei einem Überfall abhanden gekommen sind. Ihre Komplizen, die Gebrüder Burton, konnten sich rechtzeitig mit dem Geld aus dem Staub machen. Die beiden lernen Maria kennen und kommen schließlich an ihr Geld, was neue Probleme mit sich bringt.

Wenn Django gerade zerfetzt in der Ecke liegt, Sabata Wichtigeres zu tun hat, Ringo gerade wieder witzelt und Sartana wild um sich ballert, wird Santana auf den Plan gerufen, …UND SANTANA TÖTET SIE ALLE! 

Erneut verschlägt es Gianni Garko in den Wilden Westen, der in Rafael Romero Marchent Regiearbeit fast endzeitlich ausgefallen ist. Nicht, dass die Wüstenkulisse von Almería ein neuer Schauplatz wäre, aber es ist erstaunlich, dass man sie immer wieder in neuen Facetten präsentieren kann. Da sich Santana mit seinem schmuddeligen Partner Marcos (William Bogart) hier von Ort zu Ort bewegt, liefert Marchent sehr viel Naturkulisse und entführt einen in felsige Regionen, die sehr rau und trostlos wirken. Die beiden finden auch ein sehr atmosphärisches Plätzchen in einer Höhle. Das Trio wird komplettiert durch María Silva als Maria Anderson. 

Trotz seiner groben, brutalen Art, konnte mich …UND SANTANA TÖTET SIE ALLE nicht wirklich abholen. Inhaltlich ist hier nicht viel zu erwarten, manches wirkt sonderbar sprunghaft, und Garko tut das, was er man von ihm erwartet: Menschen erschießen. Gestorben wird genug und wer die deutsche Rainer Brandt-Synchronisation hören will, bekommt auch einige spaßige Sprüche geliefert, die dem eher düsteren Ton den Films wenig schaden. Der solide Score stammt von Marcello Giombini.

…UND SANTANA TÖTET SIE ALLE ist ein dreckiger Italowestern mit vielen schmierigen, höchst unsympathischen Typen, der mich aber insgesamt kalt gelassen hat. 

(Bjoern Candidus)

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