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Spacehunter: Adventures in the Forbidden Zone, 1983 – ★★★★

SPACEHUNTER – JÄGER IM ALL
(SPACEHUNTER: ADVENTURES IN THE FORBIDDEN ZONE, USA, Kanada, 1983, Regie: Lamont Johnson)

Dieser von Ivan Reitman (GHOSTBUSTERS, 1984) produzierte und unter der Regie von Lamont Johnson entstandene Scifi-Action-Abenteuerfilm gehört zu den qualitativsten Filmen, die im Fahrwasser von KRIEG DER STERNE (1977) und MAD MAX 2 (1981) entstanden sind. 

Inhaltlich gibt es nicht viel zu berichten, außer dass Wolff, ein abenteuerlustiger Raumschiffpilot, gemeinsam mit einer verwahrlosten jungen Frau und einem alten Kollegen auf einem Wüstenplaneten gegen einen garstigen Irren und seine Schergen kämpfen muss, um drei Frauen aus ihren Händen zu befreien. 

Auf eine tiefsinnige Geschichte legt man also keinen Wert, was völlig in Ordnung ist, da man gefühlt alles aus dem Hut zaubert, was man im Genre zu dieser Zeit für gewöhnlich erwarten konnte, nur selten in so einer guten Qualität bekommen hat. Die Ausstattung und das Set-Design ist richtig stark. Am Anfang gibt es atmosphärische Weltraumszenen mit spacigen Farben und Raumschiffen mit eigenwilligen Designs, die leider etwas zu kurz kommen, denn hauptsächlich hält man sich auf einem Wüstenplaneten auf. Und der erweckt vor allem Erinnerungen an Tatooine aus der STAR WARS – Saga und an Bartertown aus MAD MAX 3 (1985), den George Miller erst noch drehen sollte. Coole Figuren, Action in sandigen Gefilden, in Steinbrüchen und endzeitlichen Industrieanlagen, sonderbare Fahrzeuge auf Schienenverkehr, Matte Paintings, viele kleine Details und rundum gelungene Monster- und Raumschiff-Designs geben hier den Takt an. Mit Peter Strauss, Molly Ringwald, Ernie Hudson und Michael Ironside hat man ebenfalls ein gutes Gespür bewiesen. Die Herrschaften passen sehr gut in diese Welt. Nicht weniger passend ist der stimmungsvolle Score von Elmer Bernstein. 

SPACEHUNTER – JÄGER IM ALL ist ein phantasievoller Trip, der jede Minute nutzt, um den geneigten Zuschauer zu unterhalten, auch wenn er sich eine packende Story spart. 

(Bjoern Candidus)

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