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Lady, Stay Dead, 1981 – ★★★

DIE NACHT DER APOKALYPSE
(LADY, STAY DEAD, Australien, 1981, Regie: Terry Bourke)

Gordon Mason arbeitet als Gärtner für die berühmte Schauspielerin Marie Coleby, von der er wie besessen ist. Als es zwischen den beiden zu einer Auseinandersetzung kommt, vergewaltigt er sie und bringt sie schließlich um. Dann steht Maries Schwester Jenny auf der Matte, die sich gegen Mason behaupten muss. 

Terry Bourkes Psychopathen-Home-Invasion-Terror-Thriller aus Down Under kristallisiert sich schnell als Mischung aus Filme wie LAST HOUSE ON THE LEFT (1972) und noch mehr auf MANIAC (1980) heraus. Auch hier ist man immer dicht am Täter dran, der ein bisschen wie John Landis aussieht. Gordon Mason heißt der Irre und wird von Chard Hayward verkörpert. Hayward ist kein Joe Spinell, aber den Gärtner mit Dachschaden habe ich ihm abgekauft, und es dauert auch nicht lange, bis er ihn beweist, wenn er z.B. in Erinnerung an seine Taten schwelgt und anfängt im Sand liegend zu masturbieren. Das Sonne-, Strand- und Meer-Setting sorgt für Urlaubsstimmung, aber verliert abrupt seine Friedlichkeit, wenn das Geschehen zu Vergewaltigung und Mord wechselt.

Auch wenn DIE NACHT DER APOKALYPSE im Vergleich zu ähnlich gelagerten Filmen noch recht handzahm ist, gibt es die ein oder andere Garstigkeit zu verzeichnen. Optisch macht die Produktion was her und wurde größtenteils atmosphärisch in Szene gesetzt. Der Score von Bob Young ist durchaus gelungen und reicht von Softporno-, Giallo- bis zu carpenteresken Klängen. 

DIE NACHT DER APOKALYPSE ist eine weitere Version der bekannten Rape-&-Revenge-Thematik, die in erster Linie durch ihr erfrischendes Küsten-Setting auffällt. Die gesamte Besetzung kann durchaus überzeugen und ist frei von nervigen Figuren, dennoch muss man ein paar Längen hinnehmen, die Inszenierung manchmal etwas ausbremsen. 

(Bjoern Candidus)

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