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Death by Dialogue, 1988 – ★½

EVIL NIGHTMARE – SCHRECKLICHER ALPTRAUM
(DEATH BY DIALOGUE, USA, 1988, Regie: Thomas Dewier)

Ein Mann stößt in einem Schuppen eines Museums auf eine alte Kiste. Er öffnet sie und findet in ihr ein Drehbuch mit dem Titel „Opfer 66“. Er liest ein paar Seiten und wird schließlich selbst zum Opfer, als sich eine Frau vor ihm auftut und ihn mit einem Flammenwerfer röstet. Und die nächsten potentiellen Opfer sind bereits auf dem Weg zum Museum. 

Eigentlich ist die Prämisse von EVIL NIGHTMARE keine schlechte. Die Idee eines von einem bösen Geist beseelten Drehbuchs, dessen Leser zu neuen Opfern werden, ist fast clever, doch die Umsetzung ist nahe an katastrophal. Das liegt in erster Linie an den schrecklichen Darstellern, die Thomas Dewier zur Verfügung hatte. Egal, wer hier auftaucht, er hätte wegbleiben sollen. Es fängt bei dem tölpelhaften Schauspiel an und hört bei den Klamotten und Frisuren auf, die die schrecklichsten Seiten der 80er-Jahre aufzeigen. Obwohl man sichtlich bemüht ist, kann man hier niemanden ernst nehmen, auch nicht die unterschiedlichen Horrorgestalten, die hier auftauchen. 

Dumme Figuren, Spannung auf Sparflamme, ein paar billige Masken, ein paar müde Horror-Effekte und ein bisschen nacktes Fleisch ist das, was EVIL NIGHTMARE bleibt. Der ländliche Schauplatz in Kalifornien bringt zumindest ein paar nette Impressionen in diesen ansonsten hässlichen Film. 

(Bjoern Candidus)

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