MAGIC – DIE PUPPE DES TODES
(MAGIC, USA, 1978, Regie: Richard Attenborough)
Corky wird von einem Agenten als Bauchredner entdeckt. Man will ihn groß im Fernsehen herausbringen. Corky ist begeistert, doch die Begeisterung schlägt um, als er sich medizinisch untersuchen lassen soll. Gemeinsam mit seiner Puppe Fats fährt er aufs Land, um sich Klarheit über sein Leben als Künstler zu verschaffen. Unterkommen tut er bei einer alten Schulfreundin, in die er einst verliebt war…
GANDHI (1982) – Regisseur Richard Attenborough hat hier einen düsteren Psycho-Thriller mit Horror-Elementen geschaffen, der auf William Goldmans gleichnamiger Novel basiert. Puppen im Horrorkino bringen nur selten etwas Gutes, und schon gar keine Bauchrednerpuppen, wie man schon 1945 in der britischen Produktion TRAUM OHNE ENDE (DEAD OF NIGHT) herausfinden durfte. Mit Anthony Hopkins hat Richard Attenborough ein glückliches Händchen bewiesen. Hopkins trägt den Film im Grunde allein und ist fast in jeder Szene anwesend. Damit stiehlt er hier jedem die Show, ob Ann-Margret, Burgess Meredith oder Ed Lauter. Zudem erkennt der geschulte Zuschauer recht schnell, wo hier der Hase langläuft, und so wurde ich hier insgesamt nur wenig überrascht. Leider lag mir hier auch nur eine um gut acht Minuten gekürzte Fassung vor, was eine vollumfassende Meinung über den Film erschwert.
MAGIC – DIE PUPPE DES TODES ist ein packender Psycho-Thriller, der gut 10 Jahre älter aussieht als er ist und auf Dialog statt auf Effekthascherei setzt. Und er ist ein weiteres gutes Beispiel für das Können von Anthony Hopkins.
(Bjoern Candidus)
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