DÜSTERE LEGENDEN 2
(URBAN LEGENDS: FINAL CUT, Kanada, USA, 2000, Regie: John Ottman)
An einer renommierten Filmhochschule ist der Kampf um den begehrten Hitchcock-Award entbrannt, der dem Gewinner eine Hollywood-Karriere ermöglichen könnte. Plötzlich geschehen Morde unter den Studenten, die die Auswahl der Bewerber immer mehr reduzieren.
Nach dem sehr mauen DÜSTERE LEGENDEN (1998) folgte zwei Jahre später die Fortsetzung, die unter der Regie von John Ottman entstanden ist.
Wie zu erwarten ist auch DÜSTERE LEGENDEN 2 wahrlich keine Sternstunde des Slasher-Kinos, aber dennoch ist er einen Ticken erträglicher als sein Vorgänger. Das liegt vor allem an den Darstellern, bzw. den Rollen, die sie spielen. Nicht, dass Jennifer Morrison, Matthew Davis, Hart Bochner oder Loretta Devine tiefgründigere Figuren verkörpern würden, aber sie sind insgesamt besser zu ertragen, zumindest anfänglich. Zudem nimmt sich die Inszenierung stellenweise weniger ernst als im Vorgänger, der dadurch auch nicht spannender wurde. Ottman bringt wenigstens etwas mehr Leben in seinen Film. Doch trotz ein bisschen mehr Gore, Spannung und visuellen Reizen versagt DÜSTERE LEGENDEN 2 mit zunehmender Laufzeit immer mehr und endet in einem übel inszenierten Finale.
Wie sein Vorgänger ist auch DÜSTERE LEGENDEN 2 ein weiterer langweiliger Slasher, der einen nicht mal vor einem Gastauftritt von Rebecca Gayheart verschont.
(Bjoern Candidus)