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Graduation Day, 1981 – ★★½

GRADUATION DAY
(USA, 1981, Regie: Herb Freed) 

An einem College kommt es zu blutigen Morden, und das ausgerechnet jetzt, wo der Graduation Day vor der Tür steht. Der gemeinsame Nenner: alle Opfer stehen im Zusammenhang mit dem Tod einer Schülerin, die während eines Wettlaufs einem Blutsturz erlag. Wer ist der geheimnisvolle Killer mit dem Jogginganzug, und wer wird das nächste Opfer?

Regisseur Herb Freed folgt steif dem Rezept des Slashers und liefert mit GRADUATION DAY genau das, was der Fan solcher Kost benötigt. Der Fokus liegt hier im Sport-Milieu eines Collge, was natürlich sämtliche Klischees auf den Plan ruft, die fein säuberlich abgearbeitet werden. Sportliche junge Männer und Frauen werden während ihres Trainings getötet. Vor allem werden Körper aufgespießt oder durchstochen, was zu ein paar blutigen Szenen führt, die soweit überzeugen können. Um die Opfer muss man mal wieder keine Träne weinen, und in GRADUATION DAY bekommt man viel dümmliches Kanonenfutter geliefert, inklusive Linnea Quigley. Einzig Christopher George sticht als Sportlehrer hervor, und der rettet hier auch nichts. Wer der Killer im mausgrauen Jogginganzug und Fechtmaske samt Degen ist, wird erst gegen Ende verraten.

Handwerklich ist die Inszenierung soweit solide. Zwischendurch gibt es ein paar spannende Szenen, wenn sich der Killer sein nächstes Opfer sucht. In diesen Momenten lässt sich Freed viel Zeit. Nervig sind die musikalischen Einlagen einer Rock-Band, die zum Graduation Day die jungen Leute in Stimmung versetzt. Der Score von Arthur Kempel ist hingegen gut hörbar.

GRADUATION DAY mangelt es vor allem an Atmosphäre. Alles sieht fade und steif aus, und die netten Kills können auch nicht viel ausgleichen. 

(Bjoern Candidus)

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