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Puppet Master 5, 1994 – ★★½

PUPPET MASTER V
(PUPPET MASTER V: THE FINAL CHAPTER, USA, 1994, Regie: Jeff Burr) 

Mit PUPPET MASTER V setzt Jeff Burr nahtlos an seinem Vorgänger aus dem Jahr 1993 an und erzählt die Geschichte von Rick weiter, der auf Toulons geheimnisvolles Elixier und auf seine Marionetten gestoßen ist. 

Rick wird als einziger Überlebender des Massakers im Bodega Bay Inn von der Polizei als Täter verdächtigt. Als er der Polizei erzählt, was wirklich passiert ist, halten sie ihn für verrückt. Schließlich kommt er auf Kaution wieder frei und begibt sich erneut ins Bodega Bay Inn, wo die Marionetten bereits auf ihren neuen Meister warten. Doch auch Sutekh wird erneut aktiv, um das uralte Geheimnis des Elixier an sich zu reißen, und schickt wieder einen Dämon auf die Erde. Aber auch der skrupellose Mr. Jennings der Roboter-Firma Biotech macht sich mit ein paar Dieben auf, um die mysteriösen Marionetten zu klauen. 

Inhaltlich bietet PUPPET MASTER V wenig Neues. Burr variiert kaum, setzt erneut auf den bekannten Slasher-Aufbau und kehrt zur Atmosphäre seines Vorgängers zurück. Die Stop-Motion-Effekte von David Allen sind erneut sehenswert, auch wenn es keine nennenswerten Entwicklungen gibt. Auch André Toulon (Guy Rolfe) darf wieder als sein Geist auftreten, der seit dem Vorgänger ebenfalls in einer Marionette lebt. Der junge Rick (Gordon Currie) als neuer „Puppet Master“ ist weiterhin blas und lässt den echten Toulon vermissen. In Sachen Gore darf man auch nicht viel erwarten, aber immerhin geht es etwas blutiger zu als in PUPPET MASTER IV. 

PUPPET MASTER V ist im großen Ganzen ein solide inszenierter DTV-Horrorfilm nach Full Moon-Konzept, der nicht besser oder schlecht ist als sein direkter Vorgänger.  

(Bjoern Candidus)

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