Zum Inhalt springen
  • Startseite
  • Episoden
  • Rezensionen
  • Über uns
  • Wo Ihr uns findet
  • Kontakt

Night Shadows, 1984 – ★★★½

MUTANT II
(NIGHT SHADOWS, USA, 1984, Regie: John ‚Bud‘ Cardos)

Die beiden Brüder Josh und Mike werden auf einer Landstraße von einem Jeep einer Gruppe Hillbillys in einen Graben gesteuert. Hilfe bekommen sie in einer kleinen Stadt, die gerade vor fürchterlichen Problemen steht. Die beiden entdecken eine Leiche mit sonderbaren Wunden, aus denen eine gelbe Flüssigkeit läuft. Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Gemeinsam mit Sheriff Stewart gehen sie der Sache auf die Spur, die immer mehr ausufert. 

John ‚Bud‘ Cardos übernahm hier nach kurzer Zeit den Regiestuhl von Mark Rosman (THE HOUSE ON SORORITY ROW, 1982) und kredenzte diesen kleinen B-Horrorfilm, der sogar im Kino lief, wenn auch nicht mit Erfolg. Dabei haben Cardos und Produzent Igo Kantor, beide bestens bekannt durch MÖRDERSPINNEN (1977), einen durchaus dichten Horrorfilm gezimmert. Der Film startet düster und unheimlich, und der stimmungsvollen Score von Richard Band unterstreicht die Wirkung. Man darf sich fragen, ob der recht schwierige Wings Hauser die beste Wahl für den Hauptdarsteller dieses Films ist, da bin ich mir 30 Jahre später selbst noch unsicher. Sein kleiner Film-Bruder wird von Lee Montgomery (LANDHAUS DER TOTEN SEELEN, 1976) dargestellt und geht neben Hauser entsprechend unter. Als Sheriff ist Bo Hopkins am Start. Anfänglich hat mich die Story und vor allem das ländliche Setting an SALEM 2 – DIE RÜCKKEHR (1987) erinnert. TOT & BEGRABEN (1981) und das gesamte Programm von Zombie-, Mutanten- oder Infizierten-Filme, die 1984 immer noch angesagt waren, kamen mir ebenfalls in den Sinn und sind, wenn auch in komprimierter Form, nicht zu übersehen. Innovation ist also kaum zu finden, aber immerhin solide Genrekost. Die Kleinstadt, irgendwo in den Wäldern von Georgia, wurde gut eingefangen, und wenn Nebel zwischen den Häusern aufzieht, freut sich das Gruselherz. Besonders blutig ist der Film nicht gerade, dafür trieft es hier in Gelb, wenn die Haut der zombieartigen Kontaminierten aufplatzt.

MUTANT II, wie er in Deutschland unsinnigerweise getauft wurde, ist trotz gewisser Produktionsschwierigkeiten und inhaltlicher Veränderungen der ursprünglichen Story ein solider Horrorfilm geworden. 

(Bjoern Candidus)

←Johnny Colt, 1966 – ★★★
The Ruthless Four, 1968 – ★★★★→

Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge

  • Return of the Living Dead III, 1993 – ★★★

    11. September 2026
  • Traumstadt Gazette Ausgabe 102

    10. September 2026
  • Darkroom, 1989 – ★★

    10. September 2026
  • The Time Travelers, 1964 – ★★★

    8. September 2026

Impressum · Datenschutzerklärung · © 2026 Antenne Traumstadt