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Invisible Ghost, 1941 – ★★★½

PHANTOM DES SCHRECKENS
(INVISIBLE GHOST, USA, 1941, Regie: Joseph H. Lewis)

Dr. Kessler hat Probleme.
Seine Frau hat sich vor Jahren aus dem Staub gemacht und irgendjemand bringt gerne seine Dienstboten um. Das er selbst der Mörder ist, entzieht sich ihm. Immerhin in einem Punkt hat er Glück, denn der Verdacht fällt auf Ralph, den Freund von Kesslers Tochter Virginia. 

Joseph H. Lewis hat hier einen skurrilen Horror-Krimi gezimmert, in dem niemand Geringeres als Bela Lugosi in die Rolle eines Mörders schlüpfen darf, der von seinen Taten nichts mehr weiß. Der Zuschauer weiß natürlich direkt wo der Hase lang läuft. Mit einer Howdunit-Story hat man es hier also nicht zu tun, aber das macht nichts, denn so darf man Lugosi auch bei seiner mörderischen Arbeit beobachten. Zugegeben, da passiert eigentlich nicht viel, dennoch macht es immer wieder Spaß, Lugosi spielen zu sehen. 

Auch wenn sich der Film mit horrortypischen Elementen schmückt, Themen wie psychische Störungen und Beziehungsprobleme anschneidet, liegt hier auch immer ein bisschen Humor in der Luft, was vor allem an der ein oder anderen Nebenfigur liegt. 
 
Charme, Grusel, Humor und Bela Lugosi machen PHANTOM DES SCHRECKENS zu einer Empfehlung für Fans der Schwarzweiß-Horror-Ära. 

(Bjoern Candidus)

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