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Monster in the Closet, 1986 – ★★★

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

Wiedersichtung:

ÜBERFALL IM WANDSCHRANK

(MONSTER IN THE CLOSET, USA, 1987, Regie: Bob Dahlin)

Nachdem innerhalb einer Woche drei Menschen in einer Kleinstadt getötet wurden, ermittelt ein Zeitungsreporter. Hilfe bekommt er von Diane, einer Wissenschaftlerin, und einer Handvoll anderen Helfern, die sich gegen ein Monster aus dem All zu Wehr setzen müssen, gegen das scheinbar keine Waffe stark genug ist.

Spätestens seit HALLOWEEN (1978) von John Carpenter weiß man, dass ein Schrank nicht das beste Versteck vor Monstern ist. Hier ist es umgekehrt, denn das Monster versteckt sich selbst im Schrank und kommt lediglich zum töten heraus. Das klingt nicht nur albern, das ist es im Grunde auch, aber es ist charmant.

Die TROMA-Produktion, die unter der Regie von Bob Dahlinentstand entstanden ist, ist eine skurrile Mischung aus Monster-, Scifi- und Horrorkomödie. Erstnehmen sollte man hier nichts bis auf die Liebe, die man durchaus an einigen Stellen erkennen kann. Aber TROMA geizt ja auch nicht mit Liebe. Das Monster, was in etwa so Aussieht wie ein degenerierter Mix aus dem Rancor-Monster und den Mini-Monstern aus THE GATE (1987), ist wunderbar geraten. Ein Mann im Kostüm – so soll es sein, und ein bekannter noch dazu. Ein weiteres Mal darf Kevin Peter Hall (PROPHECY, 1979 / WITHOUT WARNING, 1980 / PREDATOR, 1987) ein Monster spielen.

Abgesehen von John Carradine, der hier kurz dabei ist und einem Paul Walker, der hier noch ein Kind ist, hat mir der Rest der Darsteller nicht wirklich was gesagt. Nach tiefsinnigen Charakteren sollte man hier ohnehin nicht suchen.

Das Kleinstadt-Setting versprüht den typischen Charme von Filmen, wie NIGHT OF THE CREEPS (1986), MONSTER BUSTERS (1987) oder der eben schon erwähnte THE GATE (1987). Und im letzten Drittel bekommt man dann sogar noch eine alberne Hommage an UNHEIMLICHE BEGEGNUNG MIT DER DRITTEN ART (1987) geboten. Der Film hält sich größtenteils fern von harter Gewalt, Blut und Gekröse; der Fokus ist auf einen Familienpublikum gerichtet.
Positiv ist auch der Humor. Da hier alles etwas auf dem Kopf steht, sind es vor allem die Situationen, die für den Witz sorgen.

Zu viel Unterhaltung sollte man allerdings auch nicht erwarten. Spannung findet man weitestgehend keine, die Action-Sequenzen wirken etwas billig und uninspiriert.

Nichtsdestotrotz ist ÜBERFALL IM WANDSCHRANK eine nette kleine Hommage an das Monster-Kino und ein weiteres gutes Beispiel aus dem Haus von Lloyd Kaufman und seinem bunten TROMA-Universum.

(Bjoern Candidus)

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Teenage Mutant Ninja Turtles, 1990 – ★★★½→

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