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Teenage Mutant Ninja Turtles II: The Secret of the Ooze, 1991 – ★★

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

TURTLES 2 – DAS GEHEIMNIS DES OOZE
(TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES 2 – THE SECRET OF THE OOZE, Hongkong, USA, 1991, Regie: Michael Pressman)

Shredder galt als verschrottet, doch er ist zurück, und mit ihm der Foot Clan. Als er durch eine Reportage von April O’Neal über die Experimenten des Professor Jordon Perry erfährt, der durch die illegale Beseitigung von Industriemüllabfällen sonderliche Mutationen hervorgebracht hat, wächst sein Interesse an ihm und seinen Experimenten. Er will seinen Foot Clan erweitern, stärken und seine Machtphantasien ausleben. Doch wie immer hat er die Rechnung ohne die Turtles gemacht.

Treu dem Fortsetzungsprinzip „Höher, schneller, weiter“ serviert der TV-Serien-erfahrene Michael Pressman das zweite Kinoabenteuer der mutierten Schildkröten. Doch leider ist Pressman nicht ganz so geschickt wie ein Jahr vorher noch Steve Barron. Optisch unterscheidet sich der Film gar nicht so groß von seinem Vorgänger. Die Sets ähneln sich, der Farbanstrich ist in etwa gleich, wie auch die düstere Großstadt-Atmosphäre, und trotzdem wirkt TURTLES 2 etwas aufgelockerter, schriller und tendiert mehr zum Ton der ersten Zeichentrickserie. Es gibt mehr Kämpfe, mehr Witze, die weniger zünden und zwei neue Kreaturen, die stellvertretend für Roxdaddy und Bebop eingefügt wurden, da die Turtles-Väter Kevin Eastman und Peter Laird diese Charaktere nicht freigeben wollten. Und so wird aus einem Warzenschwein und einem Nashorn ein mutierter Wolf und eine Geierkopfschildkröte. Beide sind gut designt und entsprechen der Qualität der vier Turtles. Überhaupt sind die Effekte, Masken und Puppen wieder sehr gut geworden, vor allem Ratte Splinter. Auch in diesem Teil zeigte sich Jim Henson’s Creature Shop verantwortlich. Was das Visuelle angeht, ist man also weiter auf guten Niveau. Doch leider muss man Abstriche bei den Figuren machen. Es fängt mit der neuen April O‘Neal – Darstellerin Paige Turco (THE 100, 2014-2020) an, die leider das Charisma einer Judith Hoag aus dem 1. Teil vermissen lässt. Der wunderbare David Warner ist als Professor Jordon Perry dabei, doch auch der bleibt leider ziemlich blass, aber das gilt letztlich für die meisten Darsteller, die hier ohne Ganzkörper-Kostüm auftauchen.

TURTLES 2 – DAS GEHEIMNIS DES OOZE ist eine actionreiche, gut ausgestattete Comic-Verfilmung, die inhaltlich allerdings baden geht und zu wenig Abwechslung bietet, um die gesamte Spielzeit zu unterhalten.

(Bjoern Candidus)

←Teenage Mutant Ninja Turtles, 1990 – ★★★½
Teenage Mutant Ninja Turtles III, 1993 – ★½→

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