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Teenage Mutant Ninja Turtles III, 1993 – ★½

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

TURTLES 3
(TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES 3, Hongkong, Japan, USA, 1993, Regie: Stuart Gillard)

Shredder scheint endlich besiegt, und die Turtles und Splinter sind zur Ruhe gekommen. Doch die Ruhe hält nicht lange an. Als April O‘Neal in der Kanalisation bei ihren Freunden auftaucht, hält sie den neuen Ärger förmlich in der Hand. Ein Zepter aus dem feudalen Japan entpuppt sich als eine Art Zeitportal, was April ins alte Japan schickt und umgekehrt einen japanischer Feudalherr in die Gegenwart. Die vier Schildkröten haben 60 Stunden Zeit, April zurück in die Gegenwart zu holen. Ein weiteres Abenteuer steht an, bei dem auch Casey Jones wieder auf den Plan gerufen wird.

Nachdem auch der zweite Teil recht erfolgreich in den Kinos lief, war es nur eine Frage der Zeit, bis eine weitere Fortsetzung entstehen sollte. Diesmal führte Stuart Gillard Regie, der sich wie sein Vorgänger Michael Pressman, vor allem für TV-Arbeiten verantwortlich zeigt.

Nach einer ziemlich stylisch Pre-Titel-Sequenz im feudalen Japan, geht es erst mal nach New York zu den beliebten Titelhelden, und schnell zeigt sich, dass die düstere Atmosphäre der beiden Vorgängerfilme verschwunden ist. Alles wirkt hell und viel zu positiv, was vielleicht daran liegt, dass Shredder und seine Schergen geschlagen sind. Die Großstadtkulisse mit düsteren Straßenschluchten, Kanalisationssystemen und Lagerhallen weicht einer grünen, hügeligen Naturkulisse mit Holzhütten und einem japanischen Tempel. Das sieht alles sehr gut aus, und auch die Ausstattung und die Kostüme wissen zu gefallen. Die Story ist nicht originell, aber Zeitreisen sind beliebt. Geschenkt. Aber die Figuren, besonders die Antagonisten, sind einfach nur langweilig und haben mich schon als Kind im Kino angeödet. Allen voran Stuart Wilson als Walker. Paige Turco ist erneut als Langweilige-Version von April am Start, und Elias Koteas macht hier, im Vergleich zum 1. Teil, gar keinen Spaß. Und dann sind da ja noch Michelangelo, Donatello, Leonardo und Raffaello, und auch die haben hier nicht ihren besten Auftritt. Das liegt vor allem an der unausgegorenen Regie, die null Taktgefühl besitzt. Alles wirkt unglaublich fad.

Langweilige Kämpfe, ständiges von A-nach-B-Laufen und langweiliges Gerede mit platten Sprüchen führen TURTLES 3 zum Desaster. Bis auf die Rüstungen, die Naturkulissen und der Tempel hat mir hier nichts gefallen, wie schon vor über 30 Jahren, als ich aus dem Kino herauskam.

(Bjoern Candidus)

←Teenage Mutant Ninja Turtles II: The Secret of the Ooze, 1991 – ★★
The Return of Count Yorga, 1971 – ★★½→

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