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Children of the Corn V: Fields of Terror, 1998 – ★

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

KINDER DES ZORNS 5 – FELD DES TERRORS
(CHILDREN OF THE CORN 5: FIELD OF SCREAMS, USA, 1998, Regie: Ethan Wiley)

In den Maisfeldern von Nebraska kehrt keine Ruhe ein. Diesmal tut sich das Übel in Devinity Falls auf, einem kleinen Kaff, in das sich eine Handvoll junger Leute verirrt. Schnell müssen sie feststellen, dass dort sonderbare Menschen wohnen, die für Touristen wenig übrig haben. Die Kinder von Farmer Luke Enright werden zur regelrechten Gefahr, denn sie dienen einem Wesen, was befielt alle zu töten, die das 18. Lebensjahr überschritten haben.

Der Anfang ist richtig atmosphärisch. Es ist nachts, es regnet, ein Gewitter spielt sich auf, ein kleiner Junge erscheint auf einer Farm, hebt den Farmer mittels telekinetischer Fähigkeit in die Höhe und lässt ihn durch einen Blitz rösten. Des Farmers Frau wird von anderen Kindern getötet, die aus dem Maisfeld auftauchen. Und dann schleudert Regisseur Ethan Wiley (HOUSE 2, 1987) eine Handvoll ätzender junger Stadtmenschen ins Geschehen, von denen zwei glücklicherweise schnell das Zeitliche segnen.

Tendierte der vierte Teil schon in Richtung Slasher, folgt Wiley hier noch mehr dem Konzept, was 1998 durch SCREAM (1996) und Co hoch im Kurs war. Wie schon mit Karen Black im Vorgänger, konnte man auch hier ein paar gute Bekannte zusammentrommeln. David Carradine, Fred Williamson und Kane Hodder geben sich die Ehre, was den Film leider nicht besser macht. Vor allem Carradine wirkt etwas hilflos, aber der hat hier auch nicht viel zu sagen. Ach ja, Eva Mendez und die beiden Frank Zappa Kinder Ahmet und Diva Zappa sind ebenfalls an Bord. Aber egal, wen man hier noch herangekarrt hätte, die Story und Qualität hätte sich nicht geändert. Was hier zusätzlich völlig in die Hose geht, ist die Besetzung von Ezeekial, der Anführer des mörderischen Kultes. Adam Wylie spielt den Jungen, der aussieht wie ein zu Fleisch gewordener Feivel, der Mauswanderer, aber ganz sicher nicht wie ein böser Anführer eines Kultes.

Man baut zwar wieder ein bisschen mehr Tageslicht- und Mais-Aufnahmen mit ein, um sich Fritz Kierschs Atmosphäre von KINDER DES ZORNS (1984) zu nähern, aber insgesamt sieht der Film einfach nur langweilig aus. Immerhin liefert man im Gore-Bereich ein paar blutige Kills, aber die sind kaum erwähnenswert.

Das Einzige, was KINDER DES ZORNS 5 – FELD DES TERRORS wirklich schafft: noch ein bisschen schlechter zu sein, als KINDER DES ZORNS 4 – MÖRDERISCHER KULT.

(Bjoern Candidus)

←Children of the Corn IV: The Gathering, 1996 – ★½
Children of the Corn 666: Isaac’s Return, 1999 – ★→

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