STIRB ODER TÖTE
(KILLER CALIBRO 32, Italien, 1967, Regie: Alfonso Brescia)
Eine Bande überfällt immer wieder Geldtransport-Kutschen, die zur Carson City Bank wollen. Beim letzten Transport wurden die Sicherheitsleute getötet, da einer der Bandenmitglieder erkannt wurde. Zeit, den Auftragskiller Silver auf den Plan zu rufen, der prompt um sein Leben fürchten muss. Erschwerend kommt hinzu, dass der Sheriff der Orts ebenfalls nicht viel für Silver übrig hat.
Einen Krimi im Gewand eines Italowesterns hat hier Regisseur
Alfonso Brescia (DIE BESTIE AUS DEM WELTRAUM, 1980) gezimmert und hebt sich damit etwas von den typischen Themen des Genres ab. Brescia konnte also nicht nur Riesenpenisse inszenieren, sondern auch Cowboys.
In der Hauptrolle ist der ziemlich smarte Peter Lee Lawrence als Auftragskiller, den man aus dem wunderbaren LIEBE UND TOD IM GARTEN DER GÖTTER (1972) kennt. Dazu gesellen sich u.a. Nello Pazzafini und John Bartha. Nach einer schön gezeichneten Titelsequenz startet der Film recht schleppend, nimmt aber nach gut 30 Minuten an Fahrt auf. An Schlägereien, Schießereien und Galgenvögeln wird zwar auch gedacht, aber Action steht hier nicht im Vordergrund. Die Fotografie ist solide, der Score von Robby Poitevin passend, aber nicht markant genug, um hängen zu bleiben.
STIRB ODER TÖTE hat ein paar Schwachstellen, kann aber durch gute Darsteller und die Krimi-Handlung punkten.
(Bjoern Candidus)
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