PICKNICK IN GHOST CITY
(FAMILY REUNION, USA, 1989, Regie: Michael Hawes)
Ein von Alpträumen geplagter Familienvater reist an Heiligabend mit seinem Anhang nach Sutterville, einem verlassenen Kaff in Nevada, um seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Dort wartet bereits ein Diener des Bösen auf ihn und seine Familie.
Die einzige Regiearbeit von Michael Hawes ist ein ziemlich holpriger Beitrag aus der Welt des Okkult- und Kutten-Horrorfilms. Dass es sich hier um eine DTV-Produktion handelt, erkennt man sofort, was mich persönlich überhaupt nicht gestört hat. Hawes liefert zumindest eine gruselige Geisterstadt, die mich sofort an KINDER DES ZORNS (1984) erinnerte. Allerdings ist man hier in Nevada statt Nebraska. Obwohl der Film an Heiligabend spielt, gibt es hier so gar nichts weihnachtliches zu sehen, abgesehen vom Ende.
Die erste Hälfte von PICKNICK IN GHOST CITY hat ein paar spannende Momente und eine düstere Atmosphäre zu bieten, die in der zweiten deutlich abnimmt. Gegen Ende liefert Hawes noch ein bisschen Gore und hat sich wohl von DAS OMEN (1976) inspirieren lassen.
(Bjoern Candidus)
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