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Devil Dog: The Hound of Hell, 1978 – ★★

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

DER HÖLLENHUND
(DEVIL DOG: THE HOUND OF HELL, USA, 1978, Regie: Curtis Harrington)

Der Hund der Familie Barry wurde überfahren, doch es dauert nicht lange, bis der Schäferhundwelbe Lucky seinen Platz einnimmt. Während die Barrys mit Lucky glücklich sind, spürt deren Haushälterin das Böse in dem Tier. Kaum ist ihr Verdacht ausgesprochen, verbrennt sie bei einem Unfall. Anfänglich sieht keiner den Zusammenhang zu dem Tier, doch als sich Mike Barrys Frau und Kinder immer sonderbarer Verhalten, befürchtet er, dass die Haushälterin doch recht mit der Annahme hatte, dass etwas Böses in dem Hund steckt. Plötzlich stellen sich seine Frau und seine Kinder gegen Mike.

Im Bereich des Psycho-Thrillers und des Horrorfilms hat Curtis Harrington durchaus seine Spuren hinterlassen, auch wenn diese heute leicht zu übersehen sind. Leute wie Dennis Hopper, John Saxon, James Caan, Piper Laurie oder Shelley Winters sind in seinem Werk anzutreffen. RUBY (1977) war dann sein letzter Kino-Horrorfilm, bevor er mit DER HÖLLENHUND den Fernsehzuschauern das Fürchten lernen sollte. 

Von Fürchten kann hier allerdings nicht die Rede sein, denn Harringtons TV-Beitrag um einen Hund, der unter der Kontrolle des Teufels steht, ist eher handzahm und dröge. Die Inszenierung ist fürchterlich hell ausgeleuchtet und völlig ausdruckslos. Lediglich die Schwarze Messe am Anfang sorgt für etwas Atmosphäre. In den ersten Minuten darf man sich auch auf Martine Beswick (DR. JEKYLL AND SISTER HYDE, 1971) freuen, die als Satanistin durchaus was hermacht. Leider wird die Figur und der Satanskult im weiteren Verlauf nicht weiter berücksichtigt. Stattdessen bleibt eine langweilige Familie in einer öden Wohnsiedlung über, die sich entzweit, weil der Höllenhund im Körper eines süßen Schäferhundes Mikes Frau, Tochter und Sohn manipuliert und Unliebsame durch Unfälle tötet. Die Blicke von Lucky würden mich auch manipulieren, und zwar, um ihn zu küssen oder ihm sein Fressen zu servieren. 

Und so entwickelt sich DER HÖLLENHUND zu einer tierischen Antwort auf DAS OMEN (1976), nur ohne Spannung, Atmosphäre und sonstigen Schauwerten, in dem statt ein kleiner Junge ein Hund nur gucken muss, damit sich etwas Schreckliches ereignet. Es gibt die ein oder andere nette Szene, und mit Richard Crenna (RAMBO, 1982) als Mike Berry ist ein brauchbar Darsteller an Bord, doch leider überwiegt die Langeweile. 

(Bjoern Candidus)

←Class of Nuke ‚Em High 3: The Good, the Bad and the Subhumanoid, 1994 – ★½
The House by the Lake, 1976 – ★★★→

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