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Blastfighter, 1984 – ★★★½

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

BLASTFIGHTER – DER EXEKUTOR
(BLASTFIGHTER, Italien, Frankreich, 1984, Regie: Lamberto Bava)

Jake Sharp, ein Ex-Cop, der ein paar Jahre unschuldig hinter Gittern verbracht hat, verschlägt es in die Natur, um ein ruhiges Leben zu führen. Doch in den Wäldern von Georgia treiben sich Wilderer herum, die nicht nur Tiere töten. Es kommt zum Konflikt, bis schließlich die ersten Unschuldigen getötet werden. 

Als die Hochphase des italienischen Horrorkinos langsam abflachte, versuchte man sich zunehmend am Action-Kino. Ließen sich die Italiener für ihr endzeitliches Action bei MAD MAX II (1981) inspirieren standen bei BLASTFIGHTER Filme wie RAMBO und DELIVERANCE (1972) Pate, ohne sie inhaltlich zu kopieren. An der Story fuchtelte mal wieder Dardano Sacchetti herum, der die Hauptfigur, Jake ‚Tiger‘ Sharp, in die Wälder Georgias schickt, um auszuspannen. Doch schnell gerät er in einen Konflikt mit Wilderern, der zu einem handfesten Krieg ausartet.

Visuell hat Lamberto Bava einen schönen Film abgeliefert, der durch die Natur Georgias immer gut aussieht. Die Bilder werden in erster Linie von Wäldern, Flüssen und Felsen geprägt, in denen sich die Gewalt abspielt. Hier wird sich verfolgt, geschossen und heimtückisch getötet. Es gibt einige blutige Einschüsse zu sehen, die handwerklich ordentlich umgesetzt wurden. Weniger erfreut war ich über die Wildtiertötungen, ob echt oder nicht. 

Michael Sopkiw, der selbst mit Schnäuzer immer den gleichen Ausdruck im Gesicht hat, spielt Jake ‚Tiger‘ Sharp, allerdings wenig beeindruckend. Mehr Charakter kommt mit George Eastman rein. Er spielt Tom und ist einerseits der Bruder einer der Wilderer andererseits ein Freund von Jake, was natürlich zu einem zusätzlichen Konflikt führt. Auch Michele Soavi ist dabei, der als Freund von Jake nicht lange überleben darf. Valentina Forte darf als Connie den einzig weiblichen Part übernehmen. Für den Score zeichnete sich Fabio Frizzi verantwortlich, der ein Jahr später teilweise in AMAZONAS – GEFANGEN IN DER HÖLLE DES DSCHUNGELS wiederverwendet wurde, in dem Michael Sopkiw ebenfalls die Hauptrolle übernahm. 

BLASTFIGHTER ist ein grundsolider Actionfilm vor einer tollen Naturkulisse, der inhaltlich alles andere als innovativ ist, aber nie langweilt und in einem guten Rhythmus das genretypische Programm abspielt. Ein untypischer, aber handfester Bava. 

(Bjoern Candidus)

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