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Edge of the Axe, 1988 – ★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

AXOLUTION – TÖDLICHE BEGEGNUNG(EDGE OF THE AXE Spanien, USA, 1988, Regie: José Ramón Larraz)

Ein Computer-Nerd jagt gemeinsam mit seiner Freundin einen Killer, der in einem abgelegenen Nest zwischen Bäumen, Bergen und Seen fröhlich seinem blutigen Hobby frönt. Doch wer ist der Killer hinter der weißen Maske? 

Regisseur José Ramón Larraz (VAMPYRES, 1974 / SYMPTOMS, 1977) hat mit seinem Slasher dem Genre keine großen Neuerungen spendiert. Das Schema bleibt das gleiche, dennoch kann Larraz mit anderen Dingen überzeugen. Die Inszenierung sieht nämlich sehr qualitativ aus und kann es mit vielen Slasher aus den späten 80er-Jahren spielend aufnehmen. Der größte Star in dem Film ist die Natur Kaliforniens, die gelungene Lichtsetzung und die kräftigen Farben, die Kameramann Tote Trenas (ALIEN PREDATOR, 1986) glänzend fotografiert hat. Und so macht es auch nichts, dass hier die beiden Slasher-Zugpferde HALLOWEEN (1978) und FREITAG DER 13. (1980) mehr als offensichtlich sind. Die Maske des Killers erinnert an die von Michael Myers, die Blockhütten verraten hingen Jason und seine Mutter. Passend zur Naturkulisse fällt die Waffenwahl auf eine Axt, die effektiv eingesetzt wird. Die Kills sind zwar nicht ausufernd, aber sitzen. 

Der Film bietet ein paar spannende und atmosphärische Momente, die von einem teilweise recht starken Score von Javier Elorrieta begleitet werden. Doch bei all dem Positiven gibt es auch kleine Probleme. Es kommt hin und wieder zu etwas zähen Momenten, die mit viel Gerede ausgefüllt werden. Auch manche Nebendarsteller bleiben etwas blass. Barton Faulks (FUTURE-KILL, 1985) als Gerald Martin und seine Film-Freundin Christina Marie Lane (NACHTSCHWÄRMER, 1987) als Lillian Lane geben aber ein süßes, wenn auch austauschbares Paar ab. Mit Jack Taylor ist immerhin ein guter alter Bekannter an Bord, den man aus vielen Jess Franco Filmen kennt.

AXOLUTION bietet unter dem Strich nichts Neues, überzeugt aber durch schöne Bilder und ein atmosphärisches Setting.

(Bjoern Candidus)

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Blood Salvage, 1990 – ★★½→

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