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Dracula vs. Frankenstein, 1971 – ★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

DRACULAS BLUTHOCHZEIT MIT FRANKENSTEIN
(DRACULA VS. FRANKENSTEIN, USA, 1971, Regie: Al Adamson)

Dr. Durea, ein Nachfahre von Dr. Frankenstein, experimentiert, versteckt in einem Gruselkabinett eines Vergnügungsparks, an jungen Damen. Er sucht nach einer Möglichkeit, seine Lähmung, die ihn an einen Rollstuhl fesselt, rückgängig zu machen. 
Als eine junge Dame verschwindet, machen sich ihre Schwester und ihre Freunde auf die Suche nach ihr, die sie zu Dr. Durea führt. Doch nicht nur das junge Volk steht auf der Matte, sondern auch Graf Dracula, der ebenfalls ein Anliegen hat. 

Biker, Gangster, Vampire, Außerirdische, Revolverhelden… Al Adamsons Filmografie hat einiges zu bieten, um Abwechslung ins Leben zu bringen. Dabei mangelt es stets am Budget, aber das macht bekanntlich nur erfinderisch. Und so wirkt dieser Film wie ein zusammengekehrter Haufen von geistigen Ergüssen, deren Umsetzungen mehr schlecht als recht geraten sind. Macht aber nichts, denn anspruchsvolles Horrorkino würde hier wohl ohnehin niemand erwarten. Wer auf billige, aber charmante Geisterbahnkulissen und absurde Ideen steht, darf sich hier wohlfühlen. Dr. Durea / Frankenstein, dargestellt von J. Carrol Naish, geht in seiner Rolle etwas unter, aber dafür ist Zandor Vorkov als Graf Dracula umso auffälliger, sieht er doch aus wie ein schmieriger Autoverkäufer mit Blutarmut, der immerhin einen magischen Ring hat, der Energiestrahlen abfeuern kann. Passend dazu gesellt sich John Bloom als Frankenstein-Monster mit Pappmachékopfwasserkopf. Neben einem obligatorischen Kleinwüchsigen und einer Handvoll flacher Figuren, bietet sich einem auch eine echte Horrorfilm-Legende: Lon Chaney Jr., der hier als stummer Hilfstrottel des Doktors durch die Kulissen stampft. Für Lon Chaney Jr. war dies der vorletzte Auftritt, bevor er in die ewigen Jagdgründe verschwand. Zu den schrägen Figuren, serviert Adamson noch ein paar blutige, aber kaum Eindruck hinterlassende Axtmorde und einen Score von William Lava, der mit fortschreitender Spielzeit leider immer nerviger wird, aber dem bizarren Kampf der beiden Monster gegen Ende letztlich doch gerecht wird. 

DRACULAS BLUTHOCHZEIT MIT FRANKENSTEIN ist ein Fest des Irrsinns, was man nicht alleine feiern sollte. 

(Bjoern Candidus)

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