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They Nest, 2000 – ★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

THEY NEST 
(USA, 2000, Regie: Ellory Elkayem)

Als der Chirurg Benjamin Cahill die kleine Insel Casco Bay, Maine, besucht, um sich dort um sein Haus und sein Alkoholproblem zu kümmern, gerät er in ganz andere Schwierigkeiten, die bald zum Problem der ganzen Insel werden. Gefräßige Kakerlaken haben sich dort angesiedelt, die vor allem ein Lebewesen besonders gerne auf dem Speiseplan haben: Menschen. Und so beginnt ein Kampf ums überleben, bei dem Cahill tatkräftige Unterstützung von der schönen Nell bekommt. 

Dass hier unter dem Strich kein Fest der Innovationen gefeiert wird, kann sich der Genrekenner vermutlich schon denken. Regisseur Ellory Elkayem (ARAC ATTACK, 2002) ist aber dennoch ein solider Tier-Horrorfilm gelungen, der stark in der Tradition von MÖRDERSPINNEN (1977) steht, aber auch ein bisschen AKTE X – Feeling schwingt mit, was vermutlich am Jahrgang und dem TV-Seriencharakter liegt, der hier deutlich durchschimmert, aber es ist ja auch eine Fernsehproduktion. Für TV-Verhältnisse geht es hier teilweise gar nicht zimperlich zu; der Blut- und vor allem Ekel-Sektor wird gut bedient. Das passiert gnädigerweise vor allem mittels praktischer Effekte und mit Hilfe von echten Schaben. Von CGI-Verschmutzungen bleibt man hier zwar nicht ganz verschon, aber die sind selten und nur kurz. Überzeugen konnte mich vor allem die Atmosphäre, die durch das waldige und verregnete Insel-Setting mit ihren drahtbürstigen Bewohnern heraufbeschworen wird. Das Gefühl einer Serie wird nochmals verstärkt, wirft man einen Blick auf die Darsteller. Thomas Calabro (als Dr. Ben Cahill) kennt man vor allem aus der Serie MELROSE PLACE. An seiner Seite steht Kristen Dalton, (als Nell) die z.B. eine längere Rolle in der DEAD ZONE – Serie hat. Am bekanntesten dürfte hier aber Dean Stockwell (als Sheriff Hobbs) sein. 

THEY NEST ist ein angenehmer Tier-Horrorfilm mit bekannten Zutaten. Der langsame Aufbau bringt ein gutes Maß an Spannung mit, auch wenn es hier keine großen Überraschungen gibt. 

(Bjoern Candidus)

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