Zum Inhalt springen
  • Startseite
  • Episoden
  • Rezensionen
  • Über uns
  • Wo Ihr uns findet
  • Kontakt

The Secret of Two Oceans, 1957 – ★★★½

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

GEHEIMNIS ZWEIER OZEANE
(ORI OKEANIS SAIDUMLOEBA, Sowjetunion, 1955, Regie: Konstantine Pipinashvili)

Von Leningrad sticht das modernste U-Boot der Welt, die Pionier, in See, um zwei Schiffsunglücke zu untersuchen und um mögliche Überlebende zu bergen. Doch bevor es losgeht, wird ein Oberst des Militärs und der Captain der Pionier darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Feind (Deutschland, aber ohne Erwähnung) über die Mission Bescheid weiß und einen Spion eingeschleust hat. Der Captain lässt sich davon nicht abhalten und startet die Mission, um den Spion zu entlarven. 

Konstantine Pipinashvili hat hier den gleichnamigen Roman aus dem Jahre 1939 vom russischen Science Fiction – Autor Grigori Borissowitsch Adamow adaptiert. Das U-Boot-Abenteuer mit leichtem Scifi-Einschlag präsentiert sich recht düster und beklemmend, aber auch gleichzeitig etwas steif, was vor allem an den Darstellern, bzw. ihren Dialogen liegt. Dass hier ein Hauch an politischer Propaganda mitschwingt, ist nicht ungewöhnlich, aber auch kein sowjetisches Merkmal, denn davon kann sich kaum ein Land von freisprechen, und schon gar nicht zu dieser Zeit. Aber es steht nicht nur Spionage und der lauschende Feind auf dem Plan, sondern auch ein Abenteuer unter Wasser. Um diesen Part besser zu gestalten hat man noch einen Jungen an Bord, der sich vor dem Schiffunglück retten konnte und jetzt das U-Boot entdeckt. Außerdem springt noch ein Professor herum, der Bekanntschaft mit einem riesigen Kalamar macht. Insgesamt ist die Inszenierung recht dicht, bietet eine schöne futuristische Ausstattung und hat es geschafft, mich knapp 100 Minuten zu unterhalten. Es sei allerdings erwähnt, dass die deutsche Kinofassung, die mir vorliegt, gegenüber des sowjetischen Zweiteilers, um über 40 Minuten gekürzt ist. 

GEHEIMNIS ZWEIER OZEANE ist angesiedelt zwischen Kriegs-Wahnsinn und Jules Verne-Abenteuer. Vor allem aus historischer Sicht ein interessanter Film. 

(Bjoern Candidus)

←The Human Factor, 1975 – ★★★
Horrorfilm-Sequels der 90er-Jahre (1)→

Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge

  • Traumstadt Gazette Ausgabe 102

    10. September 2026
  • Darkroom, 1989 – ★★

    10. September 2026
  • The Time Travelers, 1964 – ★★★

    8. September 2026
  • River’s Edge, 1986 – ★★★★

    7. September 2026

Impressum · Datenschutzerklärung · © 2026 Antenne Traumstadt