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Return from Death: Frankenstein 2000, 1991 – ★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

FRANKENSTEIN 2000
(FRANKENSTEIN 2000 – RITORNO DALLA MORTE, Italien, 1991, Regie: Joe D‘Amato)

Georgia, die mit telepathischen und telekinetischen Kräften ausgestattet ist, wird von drei jungen Männern in ihrem Haus überfallen. Als ihr einer der Täter mit einem Gegenstand auf den Kopf schlägt, fällt sie in ein Koma. Man beschuldigt schließlich den Falschen: den alten Ric, einen Freund von Georgia. Als man diesen später in seiner Zelle aufhängt und es wie ein Selbstmord aussehen lässt, scheint er als der Täter festzustehen. Doch Georgia, die immer noch im Koma liegt, kennt ihre Täter und aktiviert Rics toten Körper mit ihren übersinnlichen Kräften, um sich an ihren Peinigern zu rächen.

Joe D‘Amatos letzter Horrorfilm ist eine unglaubliche Mischung aus bekannten Zutaten, die in einem Paralleluniversum angesiedelt zu sein scheinen. Während man in der Titel-Sequenz direkt an SADO – STOSS DAS TOR ZUR HÖLLE AUF (1979) denken muss, wo man die Landschaft Südtirols präsentiert bekommt, ist es hier die Steiermark in Österreich. Doch irgendwas stimmt dort nicht. Die Namen der Figuren werden alle amerikanisiert, aber auf den zahlreichen Werbetafeln kann man ganz klar die deutsche Sprache erkennen. Egal. Der sonderbare Ort hat auch keine Polizei, sondern zwei Wachleute, die sich „Schutzengel“ nennen, aber offensichtlich die gleichen Funktionen übernehmen. Die beiden werden von dem einflussreichen Hoffner bezahlt und gesteuert, denn der will die Touristik in dem beschaulichen Ort nicht gefährden. Gegen eine Nazi-Themen-Party, die mit dem Wort „Heil“ am Eingang des Clubs die Leute begrüßt, hat man offensichtlich nichts. Als Nazis sind die Gäste, die zu 80er-Musik tanzen, allerdings auch nicht verkleidet, aber ein riesiges Hakenkreuz und ein Porträt von Hitler soll schon ausreichen, um sich hier an den Kopf zu packen. Aber man ist ja in Österreich… 

Immer wieder kommt es zu unfasslichen Momenten, die meistens schlecht inszeniert sind, aber zumindest auf ihre Art unterhalten. So irrsinnig wie das Ganze auch ist, langweilig wird es selten. D‘Amato kombiniert Elemente von PATRICKS HÖLLENTRIP (1978), bzw. PATRICK LEBT! (1980) mit dem Rape & Revenge-Thema, lässt den Frankenstein-Mythos allerdings nur im Titel oder im Namen des Arztes auftauchen oder ab dem Moment, wo Donald O‘ Brien (Ric) als wandelnder Toter mit zugetackerter Stirn durch die Gegend wankt. O‘ Brien, der zu dieser Zeit gesundheitlich schon angeschlagen war und seit den 80er-Jahren durch einen Unfall gehbehindert wurde, passt richtig gut in den Film, und manchmal kann D‘Amato in den Horror-Momenten um Ric eine ganz gute Atmosphäre erzeugen. Manches ist wirklich schön ausgeleuchtet, bevor es dann direkt wieder hässlich wird. Neben O‘ Brien sind mit Cinzia Monreale und Maurice Poli weitere gute Bekannte an Bord. Verkrampft wird die Inszenierung vor allem durch die vielen unbekannten Darsteller, die teilweise nur in diesem Film auftauchen. 

Auch der Gore-Fan darf sich über den ein oder anderen Effekt freuen. Sehr schön ist die Szene, in der Ric einem Arzt den Kopf eindrückt. Der beste Moment ist allerdings ein unblutiger, in dem Ric einen Stormmast aus dem Boden reist, damit wegmarschiert, als würde er ein Kreuz zu seiner eigenen Kreuzigung schleppen und schließlich auf das Auto der „Schutzengel“ schleudert. Auch vor Kindern wird kein Halt gemacht, denn ständig wird der kleine Sohn von Georgia in ihren Visionen getötet. 

FRANKENSTEIN 2000 ist eine ziemliche Katastrophe in fast allen Bereichen, gleichzeitig ist er aber auch unglaublich unterhaltsam und gespickt mit D‘Amato-Selbstzitaten (z.B. ein Kopf, der er in einen Kamin gedrückt wird), die ich als Fan-Service annehmen kann. 

(Bjoern Candidus)

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Beyond Terror, 1980 – ★★★→

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