CLASS OF NUKE ‚EM HIGH 3 – ZWEI VERSTRAHLTE HALUNKEN
(CLASS OF NUKE ‚EM HIGH 3: THE GOOD, THE BAD AND SUBHUMANOID, USA, 1994, Regie: Eric Louzil)
Das riesige Eichhörnchen Tromie ist besiegt worden, nachdem es halb Tromaville zerstören konnte. Doch ein neues Atomkraftwerk lässt nicht lange auf sich warten. Wer auch nicht mehr warten kann, ist das Baby, was Roger Smith mit einer Subhumanoiden gezeugt hat. Doch als der kleine Adlai gesund zur Welt kommt, stirbt die Mutter. Was Roger allerdings nicht weiß: es kamen Zwillinge zur Welt, und sein anderer Sohn, Dick, wächst bei dem wahnsinnigen Dr. Slag, PhD auf, der die Kontrolle über Tromaville mit seiner Armee von Subhumanoiden erreichen will.
Konnten mich die beiden Vorgängerfilme noch sehr gut unterhalten, hatte ich arge Probleme mit CLASS OF NUKE ‚EM HIGH 3 – ZWEI VERSTRAHLTE HALUNKEN, der wieder unter der Regie von Eric Louzil entstanden ist.
Nach einigen Rückblicken aus WAHNSINNS-TRIP – CLASS OF NUKE ‚EM HIGH 2 (1991) geht der Irrsinn weiter. Doch schnell merkt man der Produktion ein Mangel an Kreativität an. Die Masken, Kostüme und die Accessoires der Figuren, sind zwar erneut Hingucker, doch es gibt kaum neue Aspekte, noch schafft man es, den schrägen Ton der Vorgänger aufrecht zu erhalten. In CLASS OF NUKE ‚EM HIGH 3 verkommt alles zu einer lächerlichen Kirmes auf Sparflamme. Dem Höher-schneller-weiter-Prinzip der Fortsetzung hat man sich hier nicht bedient, stattdessen gibt es minderwertige Tricks (verglichen mit Teil 1 und 2), sehr viel weniger Figuren, Action und Gore. Dafür bekommt man lächerliche Figuren (gleich 3x Brick Bronsky, und der reicht schon einmal), die ständig dummes Zeug quatschen und mich über 100 Minuten nur genervt haben. Vielen wird das auch mit den Vorgängern so gegangen sein, aber die habe ich sehr viel unterhaltsamer empfunden.
Mit CLASS OF NUKE ‚EM HIGH 3 – ZWEI VERSTRAHLTE HALUNKEN ist das Thema auf einen Schlag erledigt.
(Bjoern Candidus)
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