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The Monolith Monsters, 1957 – ★★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

DAS GEHEIMNIS DES STEINERNEN MONSTERS
(THE MONOLIGHT MONSTERS, USA, 1957, Regie: John Sherwood)

In der Wüste von Kalifornien wird ein seltsames Gestein entdeckt, was aus dem Weltraum zu kommen scheint. Kommt es mit Wasser in Verbindung wächst es, berührt man es, erstarrt man langsam. Da das Gestein durch Wasser wächst, bedroht es zunehmend die Umgebung, so auch eine nahegelegene Kleinstadt. Der Geologe Dave Miller sucht nach einem Mittel, das rasante Wachstum aufzuhalten, um die Stadt retten zu können.

John Sherwood hat mit DAS GEHEIMNIS DES STEINERNEN MONSTERS ein sehr außergewöhnliches Monster aufgegriffen, was auf einer Story von Jack Arnold basiert. Kein Saurier, kein Riesenaffe, keine Marsmenschen oder Amphibienwesen, nein, ein Gestein aus dem Weltraum ist hier die Gefahr für eine Kleinstadt in der Wüste Kaliforniens. Der Film beginnt mit einer atmosphärischen Einleitung mittels Off-Sprecher, der von Meteoriten und über das große Interesse der Wissenschaftler über diese berichtet. Danach bekommt man sehr schnell das außergewöhnliche Gestein zu Gesicht, was einem Geologen Fragen aufwirft. Für mich war die Frage schnell geklärt, denn es handelt sich um ganz normalen Obsidian, den es aber in der Realität des Films offensichtlich nicht gibt. Hier wird das schwarze, glänzende Gestein, was streng genommen ein vulkanisches Gesteinsglas ist, als außerirdisch verkauft. Funktioniert, wenn man es nicht besser weiß. Bevor sich das Monolith-Monster in Gänze zeigt, muss man mit den kleinen Brocken vorlieb nehmen, die überall herumliegen. Es sollte nur nicht nass werden, denn sonst wächst es und wächst und wächst. Berührt man es, erstarrt man langsam, da das Gestein einem das Silizium entzieht. In der deutschen Synchronisation wird allerdings von Silikon gesprochen, was das Ganze komplett ad absurdum führt. 

In den ersten 30 Minuten baut Sherwood einige Spannungsmomente auf, und insgesamt sieht DAS GEHEIMNIS DES STEINERNEN MONSTERS sehr qualitativ aus. Zudem hat mir die Besetzung (Grant Williams, Lola Albright, Les Tremayne und Trevor Bardette) gefallen, was im 50er-Jahre-Monsterkino selten der Fall ist. Die Hauptattraktionen ist natürlich der Monolith, der sich in der zweiten Hälfte des Films in die Höhe kristallisiert. Wenn sich die Riesenkristalle zwischen den normalen Felsen aufbauen und mit ihren Zusammenbrüchen Zerstörungen anrichten, kann sich das durchaus sehen lassen. Hier hat die Modellbauabteilung gute Arbeit geleistet.

Auch wenn Jack Arnold mit der eigentlichen Produktion nichts zu tun hat, versprüht sie doch ein wenig die Atmosphäre seiner Filme, die ohnehin zu den stärksten Monsterfilmen jener Ära gehören.

DAS GEHEIMNIS DES STEINERNEN MONSTERS liefert eine frische Idee, spannende und atmosphärische Momente sowie sympathische Figuren und einen schönen Schauplatz in der Wüste Kaliforniens, der auch ein bisschen Western-Feeling aufkommen lässt.

(Bjoern Candidus)

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The Night of the Clocks, 2007 – ★★★½→

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