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Piranha II: The Spawning, 1982 – ★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

FLIEGENDE KILLER – PIRANHA 2
(PIRANHA PART II: THE SPAWNING, Niederlande, Italien, USA, 1982, Regie: James Cameron, Ovidio G. Assonitis) 

An der Küste von Jamaika werden Badende von Piranhas angegriffen, die sogar in der Lage sind zu fliegen. Doch der Tauchlehrerin Anne will niemand Glauben schenken, als sie herausfindet, dass die Piranhas speziell von der Army gezüchtete Killerfische sind, die bereits vor Jahren ein Massaker an einem Badesee angerichtet haben. Als Police Chief Steve Kimbrough schließlich doch überzeugt werden kann, nimmt er den Kampf gegen die flatternden Schuppenmonster auf.

Im Vergleich zu Roger Cormans Produktion PIRANHA, der von Joe Dante inszeniert wurde, sieht FLIEGENDE KILLER – PIRANHA 2 wie der hässliche Bruder aus. Von einem idyllischen Fluss mit Badesee geht es hier direkt zum Meer, wo sich die Killerfische diesmal ihre Opfer holen.

Niemand geringeres als James Cameron hat bei dieser italienisch-niederländisch-us-amerikanischen Co-Produktion Regie geführt. Die Hauptregie übernahm jedoch der ausführende Produzent Ovidio G. Assonitis, der allerdings nicht als Regisseur aufgeführt wird. Dass es sich vielmehr um eine italienische Produktion handelt, kann FLIEGENDE KILLER – PIRANHA 2 nicht verbergen. Obwohl die Außenaufnahmen auf Jamaica entstanden sind, sind es gerade die Studioaufnahmen, die die Italiener verraten. Alles sieht etwas ranziger aus, und die nackten Brüste und die üblichen Fummeleien unter und über Wasser, haben auch mehr einen europäischen Anschein. Der Kontrast entsteht dann wieder durch die Besetzung von Amerikanern, von denen Lance Henriksen als Police Chief Steve Kimbrough wohl der bekannteste sein dürfte. Er ist zudem auch der Fähigste, denn insgesamt ist die Besetzung mehr schlecht als recht. Besonders das tölpelhafte Verhalten der Figuren fällt sehr negativ auf.

FLIEGENDE KILLER – PIRANHA 2 liefert das volle Programm von Tierhorror-Klischees und nimmt sich natürlich gerade Filme wie DER WEISSE HAI (1975) zum Vorbild, um sie schlecht zu kopieren. Leider glänzen auch die besagten Piranhas eher mit Abwesenheit, aber wenn sie im Bilde sind, sehen die Modell immerhin halbwegs ordentlich aus. Doch die Attacken sind viel zu schnell, um irgendetwas näher definieren zu können. Immerhin wird es hin und wieder recht blutig. 

Doch weder Blut noch nackte Brüste retten FLIEGENDE KILLER – PIRANHA 2 vor dem Ertrinken. Der Score von Stelvio Cipriani und die ewig langen Unterwasser-Aufnahmen sind es, die wenigstens etwas Nettes mitbringen. Und wer danach noch nicht müde genug ist, schiebt BARRACUADA (1978) in den Player.  

(Bjoern Candidus)

←Soul Brothers of Kung Fu, 1977 – ★★★½
Nachtgeschichten Folge 6 – Das Bettelweib von Locarno (1810) / Erlkönig (1782)→

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