FBI JAGT PHANTOM
(THE HUMAN DUBLICATORS, USA, 1965, Regie: Hugo Grimaldi)
Mal wieder planen Außerirdische die Menschheit zu unterjochen. Doch statt die Menschen einfach zu töten, werden sie kopiert. Man baut Androide, die nach dem menschlichen Gegenüber gestaltet werden. Vertreten werden die Aliens auf der Erde durch den gigantischen Dr. Kolos, der den Menschen Professor Dornheimer aufsucht, der ohnehin im Bereich des künstlichen Menschen forscht.
Ihm und seinem Androiden-Club steht NSA-Special-Agent Glen Martin gegenüber.
Regisseur Hugo Grimaldi serviert hier Außerirdische, Androiden, Agenten, Mad Scientist-Motive, ein kunterbuntes Raumschiff und als Sahnehäubchen noch ein Kellerlabor wie aus einem Gothic-Horrorfilm. Die seltene Mischung aus Agenten-Thriller, Sciencefiction und Horrorfilm kleidet sich kontinuierlich mit Charme und Liebe, und sogar ein bisschen Spannung ist zu verzeichnen. Die Sets sind schön ausgestattet, abwechslungsreich, gut inszeniert und tragen zur Gesamtstimmung bei. Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Jerry Cotton-Darsteller George Nader als NSA-Agent, der im dt. Titel als FBI-Agent verkauft wird, macht was er kann: einen Agenten spielen. George MacReady ist als Professor am Start, Dolores Faith als seine Tochter. Und bei Dr. Kolos ist der Name Programm, denn dieser wird von dem gigantischen Richard Kiel verkörpert.
FBI JAGT PHANTOM ist ein kurzweiligen Vergnügen, was ein bisschen an Filme wie INVASION OF THE BODYSNATCHERS (1956) und HALLOWEEN 3: SEASON OF THE WITCH (1982) erinnert, nur eben sehr viel bunter und handzahmer ist.
(Bjoern Candidus)
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