Zum Inhalt springen
  • Startseite
  • Episoden
  • Rezensionen
  • Über uns
  • Wo Ihr uns findet
  • Kontakt

Leprechaun Returns, 2018 – ★★½

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

LEPRECHAUN RETURNS
(USA, 2018, Regie: Steven Konstanski)

Der irische Kobold ist zurück, und er sucht weiterhin sein Gold. Dieses kam ihm nämlich im 1993 entstandenen LEPRECHAUN abhanden. Und so kommt es, dass LEPRECHAUN RETURNS dort ansetzt, wo der erste Teil des bisher achtteiligen Franchise aufhörte, nur dass inhaltlich 25 Jahre dazwischen liegen.

In der Zwischenzeit ist Tory, die damals von Jennifer Aniston dargestellt wurde, an Krebs gestorben. Nachdem sie einst mit Nathan, Alex und Ozzie den Leprechaun vernichtet und in einen Brunnen verbrannt haben, wurde sie schwanger. Und nun reist ihre Tochter Lila zum Ort des Geschehens, wo eine Studentenverbindung gerade das Haus nach ökologischen und klimafreundlichen Aspekten umstrukturieren will. Lila, die im Gegenteil zu ihren unterirdischen Freundinnen, etwas mehr Hirn in der Bude hat, wird schnell klar, dass sie hier nicht willkommen ist. Dann stößt ein weiterer Bekannter zur Story: Ozzie, der wieder von Mark Holton dargestellt wird. Immer noch mit gehörigen Respekt im Gepäck nähert er sich dem Brunnen. Und so kommt es, wie es kommen muss: grüner Schleim spritzt aus dem Brunnen, trifft Ozzie im Gesicht und ebnet dem Leprechaun den Weg zu seiner Wiedergeburt.

Regie führte hier Steven Konstanski, der gemeinsam mit Jeremy Gillespie den wuchtigen THE VOID (2016) kredenzte. Weniger beeindrucken, ja, regelrecht nerven, sollte mich sein PSYCHO GOREMAN (2020). Egal. LEPRECHAUN RETURNS trifft im Grunde die Mitte zwischen den beiden genannten Filmen.
Was mir hier besonders gefallen hat war der Look. Man könnte wirklich meinen, der Film sei kurz nach dem Erstling erschienen, und nur der minimale Einsatz von CGI verrät eine andere Zeit. Und da wäre auch schon der nächste positive Aspekt, denn der Film liefert schöne praktische Effekte und lässt echtes Kunstblut spritzen. Freunde von Fun-Splatter werden zwar nicht überschwemmt, dennoch liefert der Film in diesem Bereich mehr als die Vorgänger. Natürlich tritt der Film auch auf das Spaß-Pedal, zumindest versucht er es. In diesem Punkten überzeugt LEPRECHAUN RETURNS so halbgar wie die vielen anderen Teile der Reihe. Der ein oder andere Spruch von unserem Leprechaun ist ganz nett, aber damit kann sich der Film nicht profilieren. Im Übrigen ist Warwick Davis hier nicht mehr als Kobold am Start. Sein Erbe tritt Linden Porco an, was er gut gemacht hat. Das Design wurde leicht verändert, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Kommen ich nun zum Kanonenfutter. Die bereits erwähnte Lila wird dargestellt von Taylor Spreitler, die im Gegensatz zum Rest der Studentenbande, sympathisch ist. Die sagte mir aber genau so wenig etwas wie Pepi Sonuga, Sai Bennett und der Rest vom austauschbaren Schützenfest.

LEPRECHAUN RETURNS ist ein visuell ordentlich gemachter Kobold-Slasher mit schöner Ausstattung, ansehnlichen Effekten und einer gehörigen Spur 90er-Jahre-Retro-Charme. Kein Überflieger, aber eines der besseren Horrorfilm-Reboots der letzten Jahre.

(Bjoern Candidus)

←Legend of the Werewolf, 1975 – ★★
Death Carries a Cane, 1973 – ★★★→

Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge

  • River’s Edge, 1986 – ★★★★

    7. September 2026
  • White Star, 1983 – ★★★★½

    5. September 2026
  • Fortsetzungen

    3. September 2026
  • The Angry Red Planet, 1959 – ★★★

    3. September 2026

Impressum · Datenschutzerklärung · © 2026 Antenne Traumstadt