PRIMITIVE: BEWARE THE EVIL WITHIN
(USA, 2011, Regie: Benjamin Cooper)
Martin, ein Darsteller und Special-Effect-Künstler für Monsterfilme bekommt ein Problem durch seine impulsiven Art. Als er handgreiflich wird, wird er dazu gezwungen, das Problem in den Griff zu bekommen, da er sonst seinen Job verliert. Ein Therapeut erweckt mittels Hypnose die Erinnerung an ein lang zurückliegendes Ereignis von Martin. Er fährt aufs Land, um seinen Stiefvater aufzusuchen. Doch kurz nach seiner Ankunft wird dieser ermordet aufgefunden.
Benjamin Cooper wandelt hier auf den Spuren von 80er-/ 90er-DTV-Horror-Produktionen, wie man sie z.B. aus der Schmiede von Roger Corman kennt. Ein kleiner, charmanter Monsterfilm ist dabei herausgekommen, der sich auf respektvolle Art mit bekannten Elementen schmückt und für sein Baujahr verhältnismäßig ruhig inszeniert wurde. Ein bisschen Spannung und ein bisschen Action liegt vor. Ein wenig Hand-made-Splatter, ein Typ im Monsterkostüm, was sich als Mischung aus Werwolf, RAWHEAD REX (1986) und dem Monster aus der Kiste (CREEPSHOW, 1982) zeigt und das ländliche Setting ist löblich. Auch die Darsteller, Matt O’Neill und Kristin Lorenz, passen sich dem soliden Geschehen gut an, und mit Reggie Bannister (PHANTASM, 1979) ist sogar eine kleine Horrorfilm-Legende an Bord.
PRIMITIVE: BEWARE THE EVIL WITHIN ist ein unterhaltsamer Retro-Monster-Horrorfilm, der sein Thema ernst nimmt, auch wenn er hin und wieder etwas unfreiwillig komisch ist.
(Bjoern Candidus)
Schreibe einen Kommentar