Zum Inhalt springen
  • Startseite
  • Episoden
  • Rezensionen
  • Über uns
  • Wo Ihr uns findet
  • Kontakt

Thunder of Gigantic Serpent, 1988 – ★★★½

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

TERROR SERPENT
(THUNDER OF GIGANTIC SERPENT, Hongkong, 1988, Regie: Godfrey Ho)

Ein Forscher experimentiert an einer Formel, die Lebewesen um das tausendfache vergrößern kann. Klar, dass da eine terroristische Vereinigung nicht weit ist, die sich diesem Wissen bedienen will, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch bei der mörderischen Aktion, sich der Technik zu bedienen, geht die Formel, die in einem Terrarium eingebaut ist, verloren. Der beste Freund der kleinen Tingting ist Mosla, eine Babyschlange (ich vermute, ein Python), der sie liebevoll eine Schleife bastelt. Als Tingting das merkwürdige Terrarium findet, in das sie Mosla setzt, beginnt das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Durch die Formel, die in dem Kasten eingebaut ist, wächst die Schlage mittels Stromimpulse an. Tingting und Mosla setzen ihre Freundschaft fort. Doch beide sind in Gefahr, denn die Terroristen wollen die Formel und die Regierung und das Militär will die Schlange töten, die immer größer wird, bis sie Godzilla Konkurrenz machen kann.  

Hatte mich vor kurzem noch Bela Lugosi mit einer ähnlichen Vergrößerungs-Technik (siehe THE DEVIL BAT) verzückt, ist es jetzt mal wieder Godfrey Ho (ROBO VAMPIRE, 1988 / DAS SCHLANGENMONSTER, 1988). 
Was hier für ein Ulk aufgefahren wird, ist kaum zu übertreffen. Schnell habe ich die (größtenteils) trottelige Besetzung geschluckt, um mich voll und ganz auf Tingting und Mosla zu konzentrieren, ja, fast mein Herz an sie zu verlieren. Die kleine Tingting spielt mit der (da noch mittelgroßen) Mosla Ball und gemeinsam erkundet man die Umgebung. Doch schnell ist die gute Laune vorbei, denn Tingting wird von den Terroristen entführt. Ab dem Punkt startet das Geschehen dann richtig durch. Mosla wird noch größer und der Zuschauer wird mit schönen Modellen verwöhnt. Die Schlange, die Häuser und Landschaften sind wundersam arrangiert und bringen so manch einen TOHO-Klassiker ins Gedächtnis. Da der Film zu großen Teilen aus Szenen des Film KING OF SNAKE (1982) besteht, hat der Film mit vielen Logikbrüchen (natürlich!) und Anschlussfehlern (Mosla scheint überall gleichzeitig zu sein) zu kämpfen. Von den tölpelhaften Darstellern (und der dt. Synchro) will ich erst gar nicht anfangen. Doch all das sorgt auch für den Liebreiz, den das Ganze einfach hat.

Action, Zerstörung und die Liebe zwischen einem Mädchen und einer Schlange sind die Zutaten, die TERROR SERPENT zu einem Fest der guten Laune macht. 

(Bjoern Candidus)

←Drive-In Massacre, 1976 – ★★
Targets, 1968 – ★★★★→

Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge

  • Darkroom, 1989 – ★★

    10. September 2026
  • The Time Travelers, 1964 – ★★★

    8. September 2026
  • River’s Edge, 1986 – ★★★★

    7. September 2026
  • White Star, 1983 – ★★★★½

    5. September 2026

Impressum · Datenschutzerklärung · © 2026 Antenne Traumstadt