HORROR GHOSTDOG
(MONGREL, USA, 1982, Regie: Robert A. Burns)
In einem heruntergekommenen Mietshaus hat sich so eine Art Wohngemeinschaft aus Ranzbirnen und Schmierlappen zusammengefunden, die sich mehr oder weniger gut verstehen. Nach einem Zwischenfall mit einem Hund, der einem der Bewohner gehört, kommt es zum Konflikt zwischen den Bewohnern. Doch der wütende Geist des ermordeten Hundes fährt in den Körper eines jungen Mannes…
Im Gegensatz zu seinen Arbeiten als Art Director von Filmen wie THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE (1974) und THE HILLS HAVE EYES (1977) hat Robert A. Burns in seiner einzigen Regiearbeit leider kein glückliches Händchen bewiesen. Es gibt ein paar düstere Bilder, und das dreckige Ambiente des Mietshauses entfaltet seine Wirkung, aber das kann nicht über die ganzen anderen Probleme dieser stümperhaften Inszenierung hinwegtäuschen. Das Hauptproblem ist aber die krude Story, die man einfach hätte besser ausarbeiten sollen. Die Darsteller sind natürlich eher schlecht als recht. Aldo Ray ist kurz im Bilde, Mitch Pileggi (AKTE X), der hier sein Debüt feiert, hebt sich noch am meisten ab.
HORROR GHOSTDOG ist ein billiger Horrorfilm, der durch seinen Moderflair und seine krude Idee eine gewisse Anziehungskraft besitzt, aber unter dem Strich keinerlei Qualitäten aufweist. Ich rate ab.
(Bjoern Candidus)
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