DJANGO TÖTET LEISE
(BILL IL TACITURNO, Frankreich, Italien, 1967, Regie: Massimo Pupillo)
Nachdem Bill (in der dt. Synchronisation: Django) Linda bei einem Überfall von Mexikanern auf einen Siedlertrack retten kann, begeben sie sich gemeinsam nach Santa Ana, wo Bill gleich mit mehreren Parteien in Konflikt gerät.
Auch wenn Massimo Pupillos (SCARLETTO – SCHLOSS DES BLUTES, 1965) Italowestern im Schatten seiner größeren und schöneren Brüdern etwas untergeht, ist er noch immer solide genug, um den Freund des Genres anzusprechen, ohne ihm Überraschungen zu bieten.
Pupillo liefert Action, Härte, spannende Momente und punktet mit einem wunderschönen Felsen-Setting, was für eine dichte Atmosphäre sorgt. Mit George Eastman und Luciano Rossi sind sogar gleich zwei Italofilm-Legenden an Bord. Eastman macht als Pseudo-Django mit seinen über 2 Metern Körpergröße immer eine gute Figur, die ich gerne angucke. Rossi bekleidet die Rolle des Antagonisten, der gerne mal wütend aufstampft, während Federico Boido höchst nervös durch den Film zuckt.
Dazu feuert Berto Pisano einen treffsicheren Score ab.
Die schwache Story und das Fehlen jeglicher Innovation ist nicht von der Hand zu weisen, dennoch bietet DJANGO TÖTET LEISE kurzweilige Western-Unterhaltung.
(Bjoern Candidus)
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