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Black Jack, 1968 – ★★★½

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

AUF DIE KNIE, DJANGO
(BLACK JACK, Italien, 1968, Gianfranco Baldanello)

Regisseur Gianfranco Baldanello hat mit AUF DIE KNIE, DJANGO einen ziemlich räudigen Italowestern aufgetischt, der sämtliche Moral ausgelöscht hat. Hier ist niemand freundlich, keiner verschenkt Pralinen. 

In Deutschland mal wieder als Django getarnt, ballert sich Robert Woods, der hier eine frappierende Ähnlichkeit mit George Hilton aufweist, als Black Jack Murphy durch eine staubige Welt, in der Sadismus und Brutalität zum guten Ton hört. An Gewalt und sadistischen Ideen mangelt es wahrlich nicht, aber auch optisch macht der Film was her. Wir sind weit entfernt von den Leone, Corbucci oder Sollima, aber dennoch bietet der Film eine gute Atmosphäre. Schon die Geisterstadt am Anfang weiß zu überzeugen. Ebenso die staubige, kargen Landschaften mit prächtigen Felsformationen. 
Etwas fremdartig, aber dennoch stimmig ist Coriolano Goris Score, der näher am Giallo oder Poliziottesco ist als am Western. 

AUF DIE KNIE, DJANGO ist ein dreckiger, actionreicher und harter Rache-Western, bei dem es keinen Good Guy gibt. Fein.

←The Night Walker, 1964 – ★★★½
Django Kills Softly, 1967 – ★★★→

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