DEATH CURSE OF TARTU
(USA, 1966, Regie: William Grefé)
Tierterror in den Everglades heißt es für eine Gruppe Archäologen, die bei Ausgrabungen den Geist eines Schamanen erwecken. Die Flora, die Fauna und die Geisterwelt ist nur wenig erquickt. Man ist sich sicher: Was „Mutter Natur“ erschaffen hat, kann auch nur „Mutter Natur“ zerstören.
Spätens mit diesem Film dürften zwei Dinge klar sein: 1. William Grefé mag die Gewässer von Florida, 2. William Grefé ist beeindruckt von Tieren.
In dieser etwas langatmigen Produktion hat Grefé den Abenteuerfilm mit den Horrorfilm kombiniert und mixt wilde Tiere und einen unliebsamen Schmanen-Geist zusammen. Visuell ganz nett, besonders wieder das Florida-Natur-Setting, was schon in Grefés STING OF DEATH (1964) hübsch anzusehen war. Die Sümpfe Floridas bieten sich geradezu an. Zudem darf sich der Zuschauer an einem kleinen Wildtierzoo ergötzen, bevor er einen Anaconda-, Hai- und Krokodil-Angriff präsentiert bekommt, natürlich brav hintereinander.
DEATH CURSE OF TARTU ist etwas zäh und hölzern (besonders die Darsteller), bietet aber die ein oder andere spannende Szene, schmückt sich mit seiner Kulisse, die eine dichte Atmosphäre aufbaut und rettet sich mit seinem Charme alter Abenteuer-Comics.
(Bjoern Candidus)
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