STING OF DEATH
(USA, 1965, Regie: William Grefé)
Sommer, Sonne, Wasser, schreiende Frauen, ulkige Experimente und Terror durch ein Plastiktütenunterwassermonster werden in diesem Feuchtgebiet-Horrorfilm, der wie die Drogenversion von DER SCHRECKEN VOM AMAZONAS (1954) daherkommt, aufgetischt. Der Koch dieser unfreiwillig lustigen 60er-Monsterpampe: William Grefé.
Das Hauptproblem des Films ist seine Geschwätzigkeit und die zahlreichen in die Länge gezogenen Über- oder Unterwasser-Sequenzen, die immerhin schön aussehen. Aber noch schlimmer sind die Tanzeinlagen, die in Bonbonfarben gekleideten jungen Leute, die mich haben schütteln lassen. Ich musste auch an eine Horror-Version von GILLIGANS ISLAND (1964) denken. Wie man es dreht und wendet, der Irrsinn hat auch großen Spaß gemacht, und ein bisschen Horror kommt auch auf, der in seinen besten Momenten kurz DER WEISSE HAI (1975) und PIRANHAS (1979) vorwegnimmt.
STING OF DEATH ist bunter Monster-Irrsinn in den Sümpfen von Florida.
(Bjoern Candidus)
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