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Maniac Cop 2, 1990 – ★★★½

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

MANIAC COP 2
(USA, 1990, Regie: William Lustig)

Matt Cordell lebt! Zumindest glauben das Jack und Theresa, aber nicht die Polizei von New York City. Die Polizei glaubt weiterhin, dass Cordell schon vor Jahren im Gefängnis getötet wurde. Als neue Morde geschehen, die von einem Mann in Uniform ausgeführt werden, wächst die Angst von Jack und Theresa, dass auch sie zu Opfern von Cordell werden könnten. Lieutenant Doyle befiehlt den beiden, die Polizeipsychologin Susan Riley aufzusuchen, was sie auch machen. Kurze Zeit später werden sie Opfer von Matt Cordell. Zeit für Detective Sean McKinney sich der Sache anzunehmen. Unterstützt wird er dabei von Susan Riley. 

MANIAC COP 2 ist die direkte Fortsetzung vom Erstling aus dem Jahre 1988. Wieder führte William Lustig Regie, wieder hat Larry Cohen produziert und die Story geschrieben. Wieder sieht man Bruce Campbell als Jack Forrest, Laurene Landon als Theresa Mallory und Robert Z‘Dar als Matt Cordell. Wieder hört man einen Score von Jay Chattaway. Hier gibt es viel wieder, und alles einen ticken besser, wie ich finde. Die ganze Qualität ist gehobener. Campbell und Landon scheiden schnell aus, was ich persönlich gut finde. Das fehlende Charisma der meisten Figuren des ersten Teils, wird hier nachgeliefert. Robert Davi als Detective Sean McKinney ist super besetzt. Er bringt leichte Film Noir Wibes mit ins Geschehen. Auch Claudia Christian als Polizeipsychologin Susan Riley konnte mich überzeugen und hat Laurene Landon schnell vergessen lassen. Ebenfalls passend besetzt: Michael Lerner als Lieutenant Edward Doyle. Zudem beschert einem Lustig hier sehr viel mehr Großstadt-Atmosphäre. Schon die Titel-Sequenz auf einem Autofriedhof ist ein starker Anfang. New York City bei Nacht ist wunderbar eingefangen. Hier sind sehr viel mehr Lichter und Farben am Start, und es ist sogar weihnachtlich geschmückt. Die Action-Szenen sind viel besser inszeniert, es wird fleißig getötet, vor allem wird sehr viel geschossen und geblutet. Es gibt von allem mehr, und alles sieht besser aus. 

Leider mangelt es auch hier an Spannung, aber die wird durch die Figuren und der besseren Qualität ausgeglichen. So ganz warm wurde ich auch hier nicht mit der Figur von Matt Cordell, aber man bekommt mehr Charakterzüge präsentiert. Wer den ersten Teil nicht gesehen hat, bekommt auch ein paar Rückblick-Szenen aus MANIAC COP (1988), um Cordells Beweggründe besser zu verstehen. Wie hanebüchen das Ganze eigentlich ist, sollte natürlich ausgeblendet werden, aber das versteht sich im Genre ja fast von selbst. Dennoch gibt es auch ein paar fragwürdige Entscheidungen im Rahmen der Story, mit denen ich nicht warm wurde. 

MANIAC COP 2 ist der seltene Fall einer Fortsetzung, die mir besser gefällt als der Originalfilm. Hier wird nicht einfach nur kopiert, hier wird die Geschichte nahtlos weitererzählt und die Qualität nach oben geschraubt. 

(Bjoern Candidus)

←Maniac Cop, 1988 – ★★★
Maniac Cop 3: Badge of Silence, 1992 – ★★½→

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