SHADOW BUILDER
(Kanada, USA, 1998, Regie: Jamie Dixon)
Ein Priester muss einen kleinen Jungen vor einem Schatten-Dämonen beschützen, der die Welt in die Finsternis stürzen möchte.
Jamie Dixon wandelt in diesem Okkult-Dämonen-Horrorfilm auf den Pfaden einer Kurzgeschichte von Bram Stoker, die er in die Gegenwart projiziert hat. Dabei gelingt es Dixon von Beginn an, eine düstere Atmosphäre zu erzeugen und liefert immer wieder spannende Momente, die mich an Serien wie AKTE X und MILLENNIUM erinnerten, die zu der Entstehungszeit von
SHADOW BUILDER im TV liefen.
Außerdem war das Thema Okkultismus, Teufel, Gott und Weltuntergang auch im Kino recht angesagt. END OF DAYS (1999), STIGMATA (1999), DIE NEUN PFORTEN (1999) läuteten das 21. Jahrhundert mit klassischen Themen ein.
Was hier nicht ganz so gelungen ist sind die CGI-Effekte. Allerdings werden die durch ihren hohen Schwarzanteil gut kaschiert, so dass es nicht ganz so schlimm ist, wie bei vielen B-Produktionen jener Tage. Dennoch sind es nicht die Glanzmomente des Films.
In Sachen Besetzung gibt es auch nichts zu meckern. Neben Rooker als Vater Vassey ist auch Tony Todd als bekloppter Dreadlock-Hippie Evert Covey am Start, während Kevin Zegers (WRONG TURN, 2003) den jungen Chris verkörpert.
SHADOW BUILDER erfindet das Rad nicht neu, er ist aber unter dem Strich ein unterhaltsamer, düsterer, fast unbekannter Film, der für Okkult-Horrorfilm-Freunde durchaus ein Blick wert ist.
(Bjoern Candidus)
Schreibe einen Kommentar