FORMEL 1 UND HEISSE MÄDCHEN
(DELITTO IN FORMULA UNO, Italien, 1984, Regie: Bruno Corbucci)
Inspektor Giraldi ermittelt im Fall eines Rennfahrers, der durch einen Sabotageakt sein Leben lassen musste. Nebenbei mischt sich noch Giraldis Schwager in seinen Alltag, der bei dem Diebstahl eines Autos entdeckt, dass sich eine Leiche im Kofferraum befindet, die mit den getöteten Rennfahrer in Verbindung steht. Doch weil Giraldi seinem Schwager helfen will, wird er vom Dienst suspendiert…
Der zehnte und vorletzte Beitrag von Bruno Corbuccis Filmreihe um Inspektor Nico Giraldi hat mir leider am wenigsten gefallen. Die Story hat mich nicht abgeholt, die Witze, die kleinen gesellschaftskritischen Spitzen und der allgemeine Spaß der Vorgänger (die ich bisher gesehen habe) ist sehr reduziert worden. Zudem treibt Tomás Milián seinen Strick-Fetisch in ganz neue Höhen, die Strick eher abgeneigte Zuschauer wie mir, ein Dorn im Auge sein könnten. Insgesamt war er mir hier zu clownesk, ohne komisch zu sein. Neben Milián ist auch Bombolo wieder an Bord, der erneut auf die Fresse bekommt. Dazu gesellt sich Dagmar Lassander, die allerdings auch etwas blass bleibt. Nicht mal Fabio Frizzi konnte mich mit seinem Score abholen.
Ein bisschen Action, alberne Sprüche und viel Leerlauf bietet FORMEL 1 UND HEISSE MÄDCHEN.
(Bjoern Candidus)
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