KISS DADDY GOODBYE
(USA, 1981, Regie: Patrick Regan)
Zwei Kinder, die telekinetische (in der dt. Synchronisation hört man sie sogar zusätzlich telepathisch sprechen) Fähigkeiten besitzen, rächen den Mord an ihrem Vater. Und das machen sie auf recht unkonventionelle Art, denn sie lassen einfach den toten Körper von Daddy auferstehen und steuern diesen.
Was sich gar nicht uninteressant anhört, ist leider nicht ganz so prickelnd von Regisseur Patrick Regan umgesetzt worden.
Der Film punktet mit seinem Kleinstadt-Küsten-Schauplatz und dem ein oder anderen atmosphärischen Moment, aber ist insgesamt sehr langweilig und spannungsarm inszeniert. Erschwerend ist noch der sehr nervige Score von David Spear. Die Kinderdarsteller sind steif und untalentiert, nerven aber dafür kaum, sieht man von der dt. Synchronisation ab. Immerhin gibt es ein Wiedersehen mit Marilyn Burns aus TEXAS CHAINSAW MASSACRE (1974), was schon etwas entschädigt.
Trotz einem interessanten Ansatz ist
KISS DADDY GOODBYE nur ein öder Psi-Rache-Horrorfilm im Fahrwasser großer Namen, wie Stephen King, David Cronenberg und Brian De Palma, die die 70er- und 80er-Jahre mit Kindern und Erwachsenen mit übersinnlichen Fähigkeiten geprägt haben.
(Bjoern Candidus)
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