HEAVY METAL
(Kanada, 1981, Regie: 1981, Regie: Gerald Potterton, Jimmy T. Murakami)
Ähnlich wie mich FEUER UND EIS (1983) von Ralph Bakshi und Frank Frazetta im Bereich des Fantasy-Zeichentrickfilm begeistern konnte, hat mich auch HEAVY METAL gepackt, der sich mit sämtlich Elementen der Phantastik schmückt und dazu noch mit starkem Hardrock und Heavy Metal aufwartet, u.a. von Black Sabbath und Blue Oyster Cult.
Produziert wurde HEAVY METAL von Ivan Reitman (GHOSTBUSTERS, 1984), während sich für das Drehbuch u.a. Dan O‘ Bannon und Berni Wirghtson verantwortlich zeigten. Der Film ist episodenartig inszeniert und bringt einen in unterschiedliche Welten voller mysteriöser Figuren, Monster, Raumschiffen und fremder Technik. Action, Gewalt, nackte Brüste und ein bisschen Sex ist natürlich ebenso mit inbegriffen, um einen Querschnitt von dem zu zeichnen, was das französische Comic-Magazin „Métal hurlant“ (1975-1987 / 2002-2006) zu Tage gebracht hat, auf dem HEAVY METAL basiert, bzw. von beeinflusst wurde.
In psychedelische Bildern, Farben und Formen begibt man sich auf einen wilden Trip, der sich in einem zeittypischen Zeichenstil präsentiert. Manchmal dachte ich an FEUER UND EIS oder CAPTAIN FUTURE (1978), dann an HE-MAN AND THE MASTERS OF THE UNIVERS (1983).
HEAVY METAL vereint alles, was das Fan-Herz des Phantastischen höher schlagen lässt. Die wahnsinnigen Bilder lassen die unspektakuläre Handlung schnell vergessen. Ich fand allerdings, dass die Musik durch die wuchtigen Bilder etwas untergegangen ist.
(Bjoern Candidus)
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