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Zoltan… Hound of Dracula, 1977 – ★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

ZOLTAN – DRACULAS BLUTHUND
(DRACULA‘S DOG, USA, 1977, Regie: Albert Band)

Bei einem Manöver der rumänischen Armee in den Karpaten, wird eine alte Gruft frei gelegt. Genauer: die Gruft von Dracula und seiner Sippschaft. Als jemand den Pflock aus einem der Särge entfernt, wird damit der Dobermann Zoltan zum Leben erweckt. Es ist der Hund von Graf Dracula. Zoltan erweckt als nächstes Veidt Smith, den Diener Draculas. Gemeinsam sollen sie nun einen neuen Herren finden, einen Nachfahren der Familie Dracula. Und so führt sie der Weg in die USA, zu Michael Drake, und der bereitet gerade mit seiner Familie einen Urlaub in der Natur vor.

Das Verspricht viel, und Filmlegende Albert Band, Vater von Empire-Full Moon-Charles, liefert zumindest einen atmosphärisch dichten Hybrid aus Vampir- und Tier-Horrorfilm. Als Drehbuchautor zeichnete sich Frank Ray Perilli verantwortlich, der auch für DAS HAUS MIT DEM FOLTERKELLER (1976) und LASERKILL (1978) in die Tasten schlug.

Nach der Eröffnungsszene, in der Draculas Gruft freigelegt wird, gibt es Rückblicke ins Jahr 1670, um die Verbindung zwischen Dracula, Zoltan und Veidt Smith zu verstehen. Dann geht es zurück in die Gegenwart, in der man sich dann schnell in einem ländlichen Setting bewegt, in der die Familie ihren wohlverdienten Urlaub in der Natur verbringen möchte, und mit Wald und Wiese liegt man im Horrorfilm sowieso meist richtig. Dazu unterstützt Andrew Belling mit einem unauffälligen, aber gruseligen Score. Statt auf ausufernde Blutrünstigkeit setzt Band eindeutig auf Stimmung. Dennoch gibt es nette Momente im Bereich der Effekte, für die sich Stan Winston verantwortlich zeigte.
Hat man Reggie Nalder an Bord, hat man die personifizierte Griesgrämigkeit auf seiner Seite und kann eigentlich nur auftrumpfen. Wenn Nalder als Veidt Smith mit seinem Hund durch die Nacht marschiert oder einfach nur herumsteht und wie ein Irrer blickt, wird es schön schaurig. Mehr macht er hier im Grunde auch nicht, denn dafür hat er ja den Titel-Star: Zoltan, ein imposanter Dobermann, der sich zu der ein oder anderen blutigen Bissattacke hinreißen lässt. Michael Pataki bleibt hingegen sowohl als Graf Dracula wie auch als sein Nachfahre Michael Drake blass. Zum Ausgleich steht ihm José Ferrer zur Seite, der mehr Charisma mitbringt.

ZOLTAN – DRACULAS BLUTHUND ist ein kurzweiliger B-Film mit dem Herz am richtigen Fleck.

(Bjoern Candidus)

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