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Project: Metalbeast, 1995 – ★★½

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

METAL BEAST
(USA, 1995, Regie: Alessandro De Gaetano)

Ein CIA-Agent erlegt in Ungarn einen Werwolf und entnimmt ihm Blut, was er mit in die USA transportiert. Er injiziert sich das Blut und verwandelt sich in eine Bestie, die kurz darauf erschossen wird. Man friert den Körper ein und taut ihn 20 Jahre später wieder auf, um mit ihm Experimente mit Metallhaut durchzuführen, die Hautbeschädigungen und Hautkrebs besiegen sollen. Aber es kommt anders, was zu erwarten war.

In den 1990er-Jahren gab es immer wieder kleine Direct-to-Video-Horror- oder Scifi-Produktionen, die sehr sympathisch waren, wie z.B. SYNGENOR (1990), CARNOSAURUS (1993), DEATH MACHINE (1994) oder BAD MOON (1996). Bei vielen dieser Produktionen schwang noch immer der Geist der 80er-Jahre mit, wie auch bei Alessandro De Gaetanos Militär-Medizin-Werwolf-Horrofilm
METAL BEAST.

Die Atmosphäre ist sehr gleichbleibend. Durch das Militär-/ Medizin-Setting wirk der Film kalt und wenig anziehend. Dennoch versteht man es, den Szenen eine gewisse Dichte einzuhauchen, die sich kontinuierlich halten kann. Auch kleine Spannungsspitzen sind zu verzeichnen. Action kommt erst im letzten Drittel auf, davor gibt es viel Dialog, und das ist auch das Hauptproblem, was die Produktion hat. Man setzt hier sehr auf Unterhaltungen zwischen den Figuren, die manchmal einfach zu ausgedehnt sind für einen Film dieser Art. Aber immerhin sind die Darsteller dafür in Ordnung. Kim Delaney (DELTA FORCE, 1986), Barry Bostwick (MEGAFORCE, 1982), Musetta Vander (SHADOWCHASER 3, 1995) schlagen sich gut, da ist man in diesen Bereichen ganz anderes gewöhnt. Auch das Metalbeast selbst kann sich sehen lassen, da auch John Carl Buechler die Hände im Spiel hatte. Im Kostüm: Jason-Darsteller Kane Hodder. Freuen darf sich auch der Gore-Freund; richtig blutig wird es in den medizinischen Szenen, wenn Silberkugeln aus einem Körper entfernt werden.

METAL BEAST ist solide B-Kost, nicht mehr, nicht weniger.

(Bjoern Candidus)

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