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The Magic Sword, 1962 – ★★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

DAS ZAUBERSCHWERT
(THE MAGIC SWORD, USA, 1962, Regie: Bert I. Gordon)

Prinzessin Helene ist entführt worden. Der böse Zauberer Lodac hält sie in seiner Burg gefangen. Zeit für Sir George, die Holde zu befreien, für die er längst sein Herz entdeckt hat. Doch Lodac will ihn aufhalten und belädt den Weg zum Schloss mit sieben Flüchen. Sieben Flüche benötigen sieben Ritter. Kein Problem, und so zieht Sir George mit seinen Mannen los, um gegen Riesen, Kreaturen der Nacht und gegen einen Drachen zu kämpfen.  

Bert I. Gordon, war nicht nur Regisseur, Autor und Produzent, sondern kümmerte sich auch teilweise selbst um die Spezial-Effekte seiner monsterlastigen Filmografie, wie z.B. bei DER KOLOSS (1957) oder bei DIE RACHE DER SCHWARZEN SPINNE (1958). Hier, bei DAS ZAUBERSCHWERT, zeichnet er sich als Regisseur, Autor der Story und Produzent verantwortlich und zimmerte ein phantasievolles Fantasy-Abenteuer zusammen, was ihm rundum gelungen ist.

Die mittelalterliche Welt mit Burgen, Hexenkellern und verwunschenen Landschaften eingehüllt mit waberndem Nebel, wissen ebenso zu überzeugen wie die Kreaturen, die hier aufgefahren werden. Ob es der Riese ist, der eine starke Ähnlichkeit mit dem prähistorischen Monster aus Jack Arnolds Film DER SCHRECKEN SCHLEICHT DURCH DIE NACHT (1958) aufweist, oder der Drache am Ende, hier stimmt das Monster-Design, auch wenn nicht immer alles perfekt aussieht. Aber nicht nur die Kreaturen machen Spaß, sondern auch die Besetzung. Sherlock Holmes – Legende Basil Rathbone als Lodac sei hier besonders erwähnt, denn der scheint förmlich in die Rolle hereingeboren zu sein. Sehr amüsiert hat mich auch Estell Winwood (DAS KABINETT DES DR. CALIGARI, 1964) als gute Hexe und Pflegemutter von Sir George, der wiederum von Gary Lockwood (2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM, 1968) dargestellt wird. 

DAS ZAUBERSCHWERT ist ein unbeschwertes Abenteuer mit einer liebevollen Ausstattung, phantasievollen Figuren und einer märchenhaften Atmosphäre, die fast zu europäisch ist für eine US-Produktion. Schön. 

(Bjoern Candidus)

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