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When Worlds Collide, 1951 – ★★★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

DER JÜNGSTE TAG
(WHEN WORLDS COLLIDE, USA, 1951, Regie: Rudolph Maté)

Der Astronom Bronson macht eine katastrophale Entdeckung, denn laut seiner Berechnung wird in etwa einem Jahr der Stern Bellus und sein Trabant, der Planet Zyra, die Erde zerstören. Zyra, ein erdähnlicher Planet wird die Erde zwar nicht berühren, aber er wird Erdbeben, Vulkanausbrüche und Überschwemmungen verursachen, bevor Bellus auf die Erde schlägt. Das Spiel ist aus, die Menschheit ist am Ende! Natürlich gibt es Zweifler, aber Panik bricht überall aus, als ob es einen Unterschied macht, ob man nach Westen oder Osten flüchtet, wenn alles niedergeht. Zumindest gibt es einen Plan, die Menschheit nicht vollends verschwinden zu lassen. Mit einer Rakete soll eine Gruppe zufällig erwählter Menschen auf den Planten Zyra umsiedeln, um dort eine neue Zivilisation zu gründen. 

Kein geringerer als George Pal (DIE ZEITMASCHINE, 1960) hat diesen rasanten Katastrophen-Sciencefiction-Film produziert, bei dem Rudolph Maté Regie geführt hat. Die Story basiert auf einen Roman von Edwin Balmer und Philip Wylie aus dem Jahre 1933. 

Nachdem der Film mit einem Zitat aus der Bibel startet, wird es schnell wissenschaftlich und sachlich. Die Berechnungen, die das Ende der Welt vorhersagen, lassen es nicht zu, Zeit zu verschwenden, und so darf man sich auf eine, für 1951, ziemlich temporeiche Inszenierung freuen. Mit Richard Derr, Barbara Rush, Peter Hansen, John Hoyt und Larry Keating sind fähige Leute am Start, die ihre Rollen gut ausfüllen. Dennoch ist der eigentliche Star das Visuelle. Knallige Farben, wunderschöne Gemälde, die das All und die Planeten zeigen und die hervorragenden Miniaturmodelle von Landschaften, Städten und Fabriken, die durch Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Flutwellen vernichtet werden, bringen Leben in den Film. Zudem kommt es auch zu den menschlichen Auswirkungen, die das Wissen einer baldigen Vernichtung mit sich bringen. Der konsequente Plan, die Erde wirklich am Ende des Films vernichten zu lassen, muss unbedingt gelobt werden, denn eine Selbstverständlichkeit ist das nicht, schon gar nicht für 1951. 

DER JÜNGSTE TAG ist ein visuell beeindruckender Katastrophen Science-Fiction-Film aus der Meisterschmiede von George Pal. 

(Bjoern Candidus)

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