THE EVIL BELOW
(USA, 1989, Regie: Jean-Claude Dubois, Wayne Crawford)
Sarah und Max haben ein gemeinsames Ziel: sie wollen das Wrack der versunkenen „El Diabolo“ finden, um das Gold zu bergen, was sich darauf befinden soll. Doch das Wrack birgt nichts Gutes. Immer wieder werden Taucher tot an der Küste angespült. Kein Grund, das Vorhaben an den Nagel zu hängen. Doch auch andere Leute sind interessiert an dem Schatz und haben die beiden auf dem Schirm.
Wayne Crawford wollte nach BARRACUDA (1978) noch mal ins Wasser. Wie in BARRACUDA führte er nur Regie bei den Unterwasser-Szenen, während sich hier Jean-Claude Dubois als Haupt-Regisseur verantwortlich zeigte. Was sich Wayne Crawford auch nicht nehmen lassen wollte: Erneut in die Rolle des Hauptdarstellers zu schlüpfen und diesmal wie der heruntergekommene Bruder von Chuck Norris auszusehen. Und ja, er ist auch hier keinen Zentimeter sympathischer. Langweilig, hölzern und frei von Können ist auch der Rest der Bande, und auch June Chadwick (V, 1984) reißt hier nichts raus.
Leider schafft THE EVIL BELOW auch in anderen Bereichen keinen Ausgleich zu liefern. Die Story ist platt und die Qualität ist auf dem Niveau einer drittklassigen TV-Produktion. Atmosphäre, Spannung, Action… alles steht auf Minus. Eigentlich schade, wo man sich doch mit Themen schmückt, die auch die Welten eines William Hope Hodgson, H. P. Lovecrafts, dem Geisterschiff „Mary Celeste“ oder THE FOG (1980) streifen.
THE EVIL BELOW ist ein öder Abenteuer-Actionfilm mit leichtem Horror-Einschlag, der vollends baden geht.
(Bjoern Candidus)
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