LUTHER – THE GEEK
(USA, 1990, Regie: Carlton J. Albright)
Nachdem der kleine Luther mitansehen muss, wie einem lebendigen Huhn der Kopf abgebissen wird, legt sich in seinem Kopf ein Schalter um. Viele Jahre später gackert Luther durch die Gegend, um sich von menschlichem Blut zu ernähren, was er direkt aus der Halsschlagader seiner Opfer trinkt.
Viel mehr passiert in Carlton J. Albright Low-Budget-Splatter-Horrorfilm nicht. Wenn es nur das Ziel war, ein paar Blutrünstigkeiten und einen ziemlich widerlichen Irren zu präsentieren, hat Albright alles richtig gemacht und sein Ziel erreicht. Die Gore-Effekte sind simpel, aber effektiv. Der Killer, der Geek, ist ein ziemlich räudiges Kerlchern, was ich nicht in meiner Nachbarschaft wohnen haben möchte. Statt zu reden gackert er wie ein Huhn, bevor er mit seinem Eisengebiss in menschliche Hälse beißt. Ein wirklich schäbiger Kandidat im Gros der Film-Wahnsinnigen. Dass hier kein großes Budget zur Verfügung stand, ist nicht zu übersehen. Leider bekommt man nicht viel Abwechslung geboten. Der Großteil spielt in einem abgelegenen Haus, in dem der Geek ein paar Menschen tyrannisiert und tötet. Sehr nervig ist dabei eine der dümmsten Film-Töchter aller Zeiten, die immerhin getötet wird.
Inhaltlich ist bei LUTHER – THE GEEK wenig bis gar nichts gelungen. Wenn man aber mal wieder Lust auf einen dreckigen, düsteren und blutigen Horrorfilm aus dem Untergrund hat, bietet sich dieser kleine Bastard aber durchaus an.
(Bjoern Candidus)
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