THE RIPPER
(JACK’S BACK, USA, 1988, Regie: Rowdy Herrington)
100 Jahre nach den Morden des berühmt berüchtigten Jack the Ripper in London ereignet sich in L.A. eine Reihe von Morden, die klar vom Ripper inspiriert wurden. Dabei gerät der junge Arzt John unter Verdacht, der bereits auf einer heißen Spur ist.
Rowdy Herrington (ROAD HOUSE, 1989) stößt den Zuschauer schon von Beginn an in ein düsteres L.A. der 80er-Jahre. Ein kaltes Blau dominiert die ersten Eindrücke, in denen schon die erste Dame ihr Leben lassen muss. Dann setzt sich der Film erst mal.
Mit James Spader, der hier etwas an Christopher Walken erinnert, hat Rowdy Herrington ein gutes Händchen bewiesen. Spader passt sehr gut in seine Rolle. Außerdem dabei: Robert Picardo (STAR TREK – VOYAGER) und Cynthia Gibb (SALVADOR, 1986).
Die düstere Stimmung vom Anfang kann der Film leider nicht durchgehend halten, auch gibt es immer wieder zähe Momente, die das Geschehen etwas ausbremsen. Der sympathischer Spader, der 80er-Style, etwas Spannung, der ein oder andere Twist und ein wenig Blut sorgen unter dem Strich dafür, dass THE RIPPER als kleiner Ripper-Thriller mit Jekyll / Hyde-Elementen funktioniert, wenn auch nicht uneingeschränkt.
(Bjoern Candidus)
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