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Leprechaun 2, 1994 – ★★

Verfasst von

marco-fritz

in

Rezensionen

LEPRECHAUN 2 
(USA, 1994, Regie: Rodman Flender)

Der Film startet im 10. Jahrhundert, in dem der dort bereits tausendjährige Leprechaun nach einer Frau sucht, die er neben seinem Gold hüten will. Doch sein Plan an die Schöne seiner Wahl zu kommen scheitert. Er schwört Rache und kehrt 1000 Jahre später zurück, um Brigitte, die Nachfahrin zu entführen. Doch Leprechaun hat die Rechnung ohne ihren Freund Cody gemacht.

Mark Jones, Vates des Originalfilms von 1993, fungierte diesmal nur als Co-Produzent und überließ Rodman Flender (UNBORN – KIND DES SATANS, 1991) den Regiestuhl. 

Von der Pampa aus LEPRECHAUN geht es nach Los Angeles, genauer nach Hollywood, was für Abwechslung sorgt. Hier unterhält der Onkel von Brigitte eine Busroute für Touristen, um die unheimlichen Plätze Hollywoods zu präsentieren. Ein guter Ort für die Rückkehr des Leprechaun, um sich seine Braut Brigitte zu krallen und sein Gold zu verteidigen. Dumm nur, dass ihm eine Münze abhanden gekommen ist. Von da an geht es im Grunde zu, wie in den meisten Horror-Slashern, denn mehr ist LEPRECHAUN 2 letztlich auch nicht. Der kleine irische Naturgeist läuft durch die Gegend, reimt Quatsch zusammen und tötet, glücklicherweise, vor allem die nervigen, möchtegern lustigen Figuren. Insgesamt ist die Besetzung aber sympathischer als im Vorgänger. Durchaus annehmbar sind Shevonne Durkin und Charlie Heath als Brigitte und Cody. Auf ihre naive Art passen sie irgendwie gut in den Film. Gleiches gilt für den dauerbetrunkenen Onkel Morty, der von Sandy Baron gespielt wird. Warwick Davis ist erneut in der Rolle des Leprechaun zu sehen, während man Kimmy Robertson und Clint Howard leider nur als Gaststars gewinnen konnte.

Ein Ortswechsel, ein paar krude Effekte, ein bisschen Blut und leider viele nervige Sprüche machen LEPRECHAUN 2 nicht besser, aber auch nicht schlechter als seinen Vorgänger. 

(Bjoern Candidus)

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