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Mirror Mirror 2: Raven Dance, 1994 – ★★

Verfasst von

marco-fritz

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Rezensionen

DEVIL DANCE – IM SPIEGELBILD DES TEUFELS
(MIRROR MIRROR 2: RAVEN DANCE, USA, 1994, Regie: Jimmy Lifton)

Marlee lebt mit ihrem kleinen Bruder Jeffrey in einem Waisenhaus, was von Nonnen geleitet wird. Da ihre verstorbenen Eltern ihr ein Vermögen hinterlassen haben, tritt ihre wesentlich ältere Stiefschwester in Erscheinung, der nichts mehr daran gelegen ist, als an das Vermögen von Marlee zu kommen. Doch zwischen ihnen steht ein Spiegel, in dem ein Dämon haust. 

Offensichtlich war MIRROR MIRROR (1990) für Orphan Film gewinnbringend genug, um vier Jahre später mit DEVIL DANCE – IM SPIEGELBILD DES TEUFELS eine erste Fortsetzung nachzulegen. Diesmal führte Jimmy Lifton Regie, der zumindest in Sachen Atmosphäre ein wenig mehr liefern konnte als Marina Sargenti im Vorgänger. Das Setting, ein altes Waisenhaus unter der Leitung von Nonnen, kann zumindest das öde College-Setting aus MIRROR MIRROR überbieten. Zudem wirkt der Film insgesamt düsterer und stimmiger fotografiert. 

Interessant ist, dass man auch für die Fortsetzung, die inhaltlich eigentlich keine ist, erneut ein paar Bekannte gewinnen konnte. Statt Karen Black und Yvonne De Carlo darf man sich hier auf Veronica Cartright, Sally Kellerman, Roddy McDowall und Mark Ruffalo freuen. Einen gemeinsamen Nenner gibt es auch: William Sanderson, der bereits im Vorgänger in einer anderen Rolle zu sehen war. Auch in dieser Fortsetzung kann die Hauptfigur leider überhaupt nicht überzeugen. Tracy Wells ist als Marlee völlig Fehlbesetzt und wirkt wie aus einer Teenie-Soap entnommen. Ganz wenig Aufmerksamkeit bekommt der eigentliche Antagonist: der Spiegel. 

Trotz ein paar guter Darsteller (McDowall ist immer Goldwert) und einer dichteren Atmosphäre ist DEVIL DANCE – IM SPIEGELBILD DES TEUFELS ein lahmer, spannungsloser Horrorfilm, der mit einer löchrigen Handlung daherkommt und gar keine Schauwerte liefert, um einen bei Laune zu halten. Konnte MIRROR MIRROR noch mit dem ein oder anderen Gore-Effekt aufwarten, fährt man diesen Bereich hier fast komplett runter und liefert stattdessen hässliche Computereffekte. 

Wer sich noch mehr spiegeln will, kann das bei POLTERGEIST III – DIE ANDERE SEITE (1988) und bei dem wesentlich schlechteren AMITYVILLE – A NEW GENERATION (1993). 

(Bjoern Candidus)

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