BLOOD BEAT – PULSSCHLAG DES SCHRECKENS
(BLOOD BEAT, USA, 1983, Regie: Fabrice A. Zaphiratos)
Ein böser Geist wohnt in einer Samurairüstung und terrorisiert eine Familie und ihre Freunde, die eigentlich nur besinnliche Weihnachten in ihrem Haus auf dem Land feiern will. Doch die zukünftige Freundin des Sohnemanns birgt gewisse Kräfte, die die hellsichtige Mutter spüren kann. Sie ahnt, dass etwas Schreckliches passieren wird.
Dass BLOOD BEAT nicht viel gekostet hat und dass ihn nicht Christopher Nolan inszeniert hat, kann er zu keiner Sekunde verbergen. Vielmehr stand hier Fabrice A. Zaphiratos in der Verantwortung als Regisseur, Kameramann, Komponist und Autor.
BLOOD BEAT führt einen raus in die Natur von Wisconsin, wo die Familie in diesem Film Weihnachten feiern will. Der herbstliche Anstrich und der Jagdausflug sorgen für eine dichte Atmosphäre, die jedoch ständig von den schlechten Darstellern getrübt wird. Auch im späteren Verlauf, wenn der Horror einsetzt, gibt es immer wieder verspielte Ideen, ein bisschen Blut und kreative Farbfilter, die BLOOD BEAT eine eigener Note verleihen. Doch es sind immer wieder die Darsteller, die die Inszenierung zum kippen bringen. Allen voran Helen Benton als hellsichtige Mutter, die ständig eine grauenhafte Fratze des Entsetzens zieht oder irgendetwas faselt, was kommen wird. Es kommt auch etwas: ein Geist in einer Samurairüstung, der mit seinem Schwert tötet. Bis der mal in Aktion tritt, vergeht einige Zeit, die schwer zu ertragen ist. Das liegt auch am billigen Synthesizer-Score, der mich gewaltig genervt hat.
BLOOD BEAT hat ein paar durchaus nette Momente, aber die schlechten überwiegen leider.
(Bjoern Candidus)
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